habs
aktuell
das neue
Logo der habs!
> habs.
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> Zuwachs! Und: wir brauchen Dich für unsere Kasse!Die
habs lebt vom Mitmachen. Auch im Jahr 2013! Für den Vorstand
kandidieren am 28. Mai gleich drei neue Männer (Frauen, wo seid ihr?!)
Zudem sind weitere neue Aktive dabei.
Das
ist super, doch beim Aufbruch ins fünfte Jahrzehnt der habs kannst
auch Du gern noch mitmischen! Komm, um zu gestalten, politisch,
kulturell, grafisch, frech, und mit Spass und Freude! Frag einfach
bei uns nach, komm auf uns zu!
Aktuell noch gesucht, unser LGBT*I...-Mensch für die Kasse! Was
braucht's dazu? Ein wenig Eigenverantwortlichkeit, Zuverlässigkeit,
Teamgeist und die Lust, sich einzubringen. Durch unseren
bisherigen Kassier gibt's selbstverständlich eine Übergabe zu
allem, was Du wissen musst. Auch dieses Amt ist wichtig, um gemeinsam
etwas zu bewegen - wir freuen uns auf Dich!
habs - Bewegung seit 1972!
im Mai 2013
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> MitmacherInnen im Vorstand herzlich Willkommen!Die
habs lebt vom Mitmachen. Seit nunmehr 40 Jahren. Und sie kann (und soll und darf) immer
wieder neu erfunden werden! Hast Du Lust, an einem bunten Basel mit zu
gestalten?
Egal, ob Du allein oder zusammen mit Deinen
Freundinnen und Freunden, melde Dich beim Vorstand der habs, info (at)
habs.ch
Für
2013 suchen wir Verstärkung in unserem
Vorstandsteam. V.a. für die Kasse, das Sekretariat/
die Mitgliederbetreuung, sowie für Kommunikation (SprecherIn,
Web-Page etc.).
Was braucht's dazu? Ein wenig Eigenverantwortlichkeit, Zuverlässigkeit, Teamgeist und die Lust, sich einzubringen.
Wenn
Du Dir das alles noch nicht ganz genau vorstellen kannst, das macht
nichts! Komm einfach auf uns zu. Ganz wichtig: die, die aktiv
sind, dürfen und können die habs auch nach ihren Vorstellungen
mitgestalten! Denn die habs war schon immer das, was aus ihr
gemacht wurde!
habs - LGB-Emanzipation seit 1972!
Mit ZischBar, luststreifen - queer cinema basel, anyway, Gruppen Schwule Väter & BI, RainbowLine nach
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> Das Magazin zu 40 Jahren habs & die Zischi-Release-Party!Die habs ist 40! Das wird gefeiert, mit einer ZischBar-Spezial am Dienstag, 20. November 2012 in der ZischBar. Mit...
... Musik aus 40 Jahren! ... Aktivisten aus 40 Jahren habs! ... Transparenten aus 40 Jahren! ... einem Quiz zu 40 Jahren habs und einem Hauptgewinn ... einer Geburtstagstorte ... und mit einem bunten Magazin auf 100 Seiten zur habs-Geschichte ...
und mit DJ Klangfieber

Die Geburtstagsparty
ist vorbei... Ein herzlicher Dank an alle, die mitgewirkt haben, dabei
waren, und an die Aids-Hilfe beider Basel für ihre tolle
Geburtstagsüberraschung!


hier gehts zum Magazin...
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> Jugendgruppe anyway: Tramplakataktion & NewsletterErst
gut ein Jahr alt, ist die Jugendgruppe vom 25. Oktober bis Ende
November in den Trams von BVB und BLT präsent! Schaut, fahrt Tram und
freut Euch an der Tramplakataktion! LGBT*IAQ unter den Leuten!
Allen UnterstützerInnen der Aktion ganz herzlichen Dank!
 
anyway-Newsletter: Als
neues Angebot von Anyway gibt es einen eigenen Newsletter: Willst
Du über anyway informiert sein und bleiben? Dann trage Dich für den
Newsletter auf der anyway-Webpage ein.
www.anyway-basel.ch
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> Basler Bischof: erst
Schweigen, nun ein Gesprächsangebot!
Wie
zur Aktion Freiburg ohne Papst (FOP) dargestellt, nahmen wir FOP zum
Anlass, dem Basler Bischof zu schreiben (siehe
hier). Auch nach einem halben
Jahr
haben wir - bis auf uneingelöste Versprechen des Bistums, keine
substanzielle Antwort erhalten. Im Dezember äusserte sich der Bischof
zum Schreiben und warum er nicht geantwortet habe in einem Vierzeiler
nur äusserst knapp, da das Schreiben "in weiten Teilen eine
Anklageschrift" sei. Heute machen wir das Schreiben öffentlich, dass
alle selbst überprüfen können, ob es eine Anklage ist, oder ob es sich
nicht doch eher um knifflig zu beantwortende Fragen handelt.
Im
Dezember haben wir unser Gesprächsangebot erneuert. Vergangene Woche um
Rückmeldung gebeten, ob wir noch eine Antwort erhalten, oder nicht. Da
keinerlei Reaktionen erfolgten, geht's hier...
zur Medienmitteilung vom 19.3.2012 (pdf, 116kb)
zum Schreiben an den Basler Bischof vom 5.9.2011 (pdf, 174kB)
Axel Schubert
Sprecher habs, 19.3.2012
Ergänzung
22.3.: wenige Stunden nach dem Versand der Medienmitteilung am 19.3.
(den Versand teilten wir dem Bischof zuvor mit), erhielten wir
-
nach einem halben Jahr - von ihm ein Anruf und ein Gesprächsangbot.
Dieses werden wir gerne annehmen und hier über das Gespräch (voraussichtlich Ende Juni) berichten.
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>
habs-Anmerkungen zu "Break The Chain"
Mit
"Break The Chain" geht eine neue, in der Szene viel beworbene Aktion
der checkpoints Zürich und Genf im Auftrag des BAG (Bundesamts für
Gesundheit) an den Start. Als habs begrüssen wir jede Aktion, die
hinsichtlich der Thematik "schwuler
Gesundheit" auf Sensibilisierung und Aufklärung setzt
- und
das tut die Aktion zweifelsohne, mit dem eindringlichen Hinweis, dass
unsafe sex in der Primoinfektion hochriskant ist!
Bewusst
setzt die Kampagne auf: Aufklärung und Information, sie vermeidet
moralisierendes Verurteilen, sie verdeutlicht, dass
individuelles Handeln im Zusammenhang mit
der Gesundheit der
schwulen Community steht. All das Begrüssen wir!
Doch wie schon 2008 -
als wir einige kritische Anmerkungen zur Mission Possible hatten - möchten
wir uns auch 2011 ergänzend zu Wort melden:
1. Unser
riesen Dank an alle, die versuchen, immer auf safer sex zu setzen!
Ja,
Ihr, die Ihr auf Safer-Sex statt auf Riskful-Sex setzt, Ihr tragt wesentlich zur Gesundheit in
der Community bei. Das möchten wir ausdrücklich wertschätzen! Wir
möchten Euch ermuntern, das weiterhin so zu halten! Auch allen
Tendenzen zum trotz, dass offensichtlich auch andere Varianten eines
"Risikomanagements" in der community gelebt werden. Konsequent auf
Schutz zu setzen ist ok, ist gut, ist cool - in dem
Sinn,
dass Ihr mit dieser Position ruhig hinter Eurer Einstellung zu
konsequentem Safer-Sex stehen dürft, auch in noch so geilen Situationen!
Zugleich wissen wir natürlich, dass es ganz
unterschiedliche Gründe dafür gibt, dass ein konsequentes
Schutzverhalten nicht immer gelingt. Diese können nicht zuletzt in
einem schweren Coming-Out liegen (wie Phil Langer in "Beschädigte
Identität" gezeigt hat). Die habs erklärt sich ausdrücklich mit
HIV-Positiven solidarisch. Nicht zuletzt war sie an der Gründung von
Aids-Hilfe Schweiz und der Aids-Hilfe beider Basel beteiligt. Doch -
und gerade darum - sagen wir:
2. Nicht
nur "Ein Monat macht den Unterschied"!
Die Aktion
zielt auf das Brechen der Übertragungsketten. Und das ist zentral und
gut so, um den Viral Load in der Community zu senken!
Doch hierzu macht nicht nur "ein Monat" den Unterschied, wie die Aktion wirbt.
Dem Monat dürfen nicht 11 andere gegenüber stehen! Erst dann macht er
Sinn! Denn...
3. HIV kannst Du nicht umtauschen!
"Sich heute anstecken, das ist doch gar nicht so schlimm...!" Täusch Dich da mal nicht, denn die eigene HIV-Infektion macht kein Spass, z.B. bezüglich all den möglichen Folgen:
- Psyche &
HIV-Stigmata: - psychische Belastung/ deutlich höhere Neigung für Depression, bei HIV-Positiven
- ggf. psychische Belastung, die Infektion selbst und ungewollt weitergeben zu haben/ Schuldgefühle
- Diskriminierungen/ Ausschluss (privat, beruflich, gesellschaftlich)
- HIV-Stigma auch in „der“ Gay-Szene
- zweites Coming-Out...? wem sag ich's? wie sag ich's?...
- Behandlungsfolgen:
- Tabletteneinnahme strikt und für immer, sonst Gefahr von
Resistenzen; Einnahme allenfalls gegenüber Dritten verheimlicht
- fehlende Langzeiterfahrungen & mögliche Nebenwirkungen
- regelmässige Arztbesuche
- individuelle Kosten (ca.
2'500CHF jedes Jahr mehr, als mit günstig gewählter Franchise)
- Kosten fürs Gemeinwesen (ca. 25'000CHF/a)
- Entsolidarisierung/
Versicherungsprobleme:
- aufkommende gesellschaftliche
Stigmatisierung und (schwule) Entsolidarisierung bezüglich der
gesellschaftl. Kostenübernahme
- Problem Lebensversicherungen/
Selbstständigkeit
- Zusatz-Neuversicherung nach
Auslandsaufenthalt (Studium...)?
- mgl. Probleme b.
Auslandsreisen
Schätz Deine Gesundheit Wert! Schätzt Euch gegenseitig Wert! Denn die Primoinfektion
- in der viel zu viele ganz ohne ihren Willen den Virus weitergeben - kann 12 Monate
und immer sein!
Sei Dir klar, dass Riskful-Sex Folgen haben kann, die so schnell nicht aus der Welt und aus Deinem Leben zu räumen sind. In diesem Sinne wünscht Euch die habs: Macht mit bei BreakTheChain und schätzt Euch Wert, auch die andern 11 Monate!

Sehr LESENSWERT: Die Infos des BAG, zu HIV und anderen STI (sexual transmitted
infections): "Sex unter Männern"
(pdf, 907kB)
Hier unsere Kurzinfo zur Break-The-Chain, anlässlich der Aktion in der Zischbar, am 24.4.2012: (pdf, 139kB)
Wer Interesse an unserer ausführlichen Kritik der Kampage "Break-The-Chain" hat, kann sie hier nachlesen: die kritische habs-Position zu Break-The-Chain: (pdf, 148kB)
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>
Nein zu rosaroter Vereinnahmung, nein zu Pinkwashing!
Greenwashing
dürfte vielen bekannt sein: das doch so ökologische Hybrid-Auto, als
Businesspartner von Umweltverbänden, die CO2-Kompensation beim
Meilensammeln, oder als Öko-Label von sonst verwerflichen
Stadtentwicklungsprojekten...
Nun haben die
Vermarktungsstrategen auch Gay-Liberalität als Grund der
Eigen-Profilierung entdeckt, gern vermengt mit Nationanlismen:
Ob Gay-Politics, als
Instrument des israelischen Standortmarketings, oder "ethical oil", das ist das
gute, das Sandschieferöl aus dem heimischen Kanada - während
"conflict-oil" iranischer Herkunft ist:
Bildzitat
aus dem Netz
Zweifelsohne
haben sie doch recht..., wer will schon LGBT-Zustände wie in Palästina
oder dem Iran? Doch ist die Sache so einfach nicht - denn
Instrumentalisierungen tragen "unserer" Sache keine Rechnung: weder
werden damit LGBT-Rechte effektiv im Iran, noch in Palästina befördert,
noch in Israel oder Kanada. Ist die Motivation von LGBT-Politik nicht
eine radikal am Menschen orientierte, sondern eine auf monetären
Interessen gründende, so handelt es sich letztlich um unkluge Formen
von Zwangsprostitution: da wird vermarktet, was nicht vermarktet werden
will (und woran die PR-Strategen schon gar keine Anteile dran haben)!
Denn "Gay-Pride" und LGBT-Rechte, das sind soziale Errungenschaften,
die erkämpft wurden - und dies nicht, um die Waagschalen des Marktes
mit Gewicht zu füllen, sondern höchstens die von Justitia. ("höchstens"
deshalb, da sich die "Rechte" eben auch nur schlimmstenfalls vor
Gericht beweisen sollten, da sie viel besser direkt
in den
gelebten Alltagspraktiken eines liberalistischen Miteinander aufgehoben
sind.)
LBGT-Rechte
sind nicht darum wertvoll, da mit ihnen für (oder gegen) etwas ganz
anderes - wie Sandschieferöl - argumentiert werden kann. Sobald jedoch
dieser Anschein erweckt wird, ist der Weg nichg weit, den Zweck von
LGBT-Politik aus dem Auge zu verlieren: Selbstbestimmung des Rechts um
Selbstbestimmung wegen! Schnell könnte sonst LGBT-Politik auch
umgekehrt negativ diskreditiert werden (wie die Gleichsetzung eines
"universellen" Gay-Lifestyle mit dem "bösen Kapitalismus"), oder
LGBT-Politik könnte abgetan werden, als ein bloss notwendig zu
tolerierendes Beiwerk, ohne das es heute eben nicht mehr geht...
Ja,
LGBT-Rechte sind mit Aufklärung und Moderne eng verheiratet. Aber nicht
alle Erscheinungen der Moderne können deshalb legitimiert werden -
gerade jene nicht, die im Kern selbst dem Ziel der Selbstbestimmung
entgegenlaufen. (Vgl. zur Absage an Kirchturmsemanzipation
http://www.habs.ch/aktuell.html#Kirchturmsemanzipation
). Zudem ist
weder alles in aufgeklärten Ländern aufgeklärt, noch alles in
"unaufgeklärten" Ländern unaufgeklärt! Lassen wir uns nicht die
schwarz-pink-Brille von PR-Leuten aufsetzen, um uns den feinen Blick
für emanzipatorische Prozesse verstellen zu lassen. Prozesse, die hier
immernoch nötig und dort bereits vorhanden sind.
Was
ist das zudem für eine arme Politik, die das offensichtlich Schlechte
als sinnvollen Massstab des Handeln anerkennt? Es ist eine, die dazu
neigt, stehen zu bleiben. Doch ist
Selbstbestimmung die Referenz für emanzipatorisches Handeln, dann wären
weitergehende, und darum auch unangenehmere Fragen zu stellen:
politisch in
Isreal, wie klima- und umweltpolitisch in Kanada.
Axel Schubert, 28.2.2012
hier zu den beiden aufgeführten Beispielen des pinkwashing:
ethicaloil: http://www.dominionpaper.ca/articles/4205
Israel und Homonationalismus: auf http://yilmaz-gunay.de https://linksunten.indymedia.org/de/node/63316 http://www.nytimes.com/2011/11/23/opinion/pinkwashing-and-israels-use-of-gays-as-a-messaging-tool.html auf http://www.queeramnesty.ch/
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>
Mitmachen im
schwulesbischen Basel!
Wir brauchen Dich!
Die
habs lebt von Aktiven, die sich gern für schwulesbische Belange
einsetzen. Zischbar, queeres Kino, Beratungstelefon,
Selbsthilfegruppen, Jugendgruppe anyway,
politisch Positionen und Aktionen – all das ist die habs – seit 1972!
Ohne Aktive keine habs!
Momentan brauchen wir Verstärkung für Vorstand, Arbeitsgruppen und
unser Jubiläumsjahr!
++ Vorstand und Sprecher/in ++
Im
März 2012 ist die Funktion des Sprechers/ der Sprecherin der habs neu
zu besetzen. Was erwartet Dich? Spannende Arbeit an einer Schaltstelle
des Vereins, in enger Zusammenarbeit mit dem gesamten Vorstandsteam. Da
die Arbeit selbstorganisiert ist, ist sie in hohem Masse auch selbst
gestaltbar! Eine gute Portion Selbstverantwortung und Vertrauen
innerhalb des Vorstands sind natürlich selbstverständlich.
Was
erwartet Dich? Interesse? Rückfragen? Hier gibts weitere Infos..
(pdf, 108kB)
++ Rainbowline – Information, Gespräch & Beratung ++
Für
die Mitarbeit im habs-Team „Information, Gespräch & Beratung“ –
das
ist die Basler Stelle der schweizweiten Rainbowline – suchen wir eine
verlässliche Person für unsere wöchentliche Telefon-Beratung.
Was erwartet Dich? Fühlst Du Dich angesprochen? Hier gibts
weitere Infos... (pdf, 108kB)
++ luststreifen – queer cinema basel ++
Seit
2008 steigt jeweils im September Basels exklusives, kleines und queeres
Filmfest. Willst Du dieses mitgestalten? Filme visionieren und das
Programm zusammenstellen? Bei der Festivalorganisation tatkräftig
mithelfen?
Hast Du Interesse? Wir treffen uns zum Start in die Festivalsaison 2012
am 17.1.2012 um 19.30 im Hirscheneck weitere
Infos, Ansprechpartner gibts hier (pdf, 108kB)
++ 40 Jahre habs! ++
Aufruf
an alle „alte Hasen“, an Mitglieder und Nichtmitglieder, an alle, die
sich bei uns gern einbringen würden: Fürs Feiern, Rückblicken und
Ausblicken suchen wir Aktive!
Ein
erstes Treffen findet statt am Dienstag, 10. Jan. 2012 um 19.30 Uhr im
habs-Büro (im Hirscheneck). Gemeinsames Brainstorming, Ideen sortieren,
sich Kennenlernen, drüber schlafen und konkreter werden....! Auch wenn
Du noch keine fertigen Ideen mitbringst, aber Dir vorstellen kannst,
Dich einzubringen, Du bist willkommen!
weitere
Infos, Ansprechpartner gibts hier (pdf, 120kB)
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>
die habs im Bündnis
"Freiburg ohne Papst"!
Die
habs ist als eine der Erstunterzeichnerinnen im Bündnis FOP
(Freiburg ohne Papst), das im Sommer 2011 anlässlich des Besuches des
Religionsführers der römisch-katholischen Kirche in Freiburg i.B.
gegründet wurde. Der Papst geniesst Immunität - er ist vor
Strafverfolgung geschützt, da er als absoluter Monarch - ohne
demokratische Verfassung und ohne Gewaltentrennung - den kleinsten
anerkannten Staat der Welt regiert (die Anerkennung von 1929 als
eigener Staat verdankt der Vatikan dem Diktator Mussolini). Der Papst
bzw. sein Ministaat hat wohlweislich die Europäische
Konvention
für Menschenrechte nicht ratifiziert. Am 24./ 25. September 2011
besucht der Papst Freiburg i.B. Das Bündnis FOP spricht sich aus vielen
Gründen dagegen aus, dass dem Papst die Ehre zuteil werden soll, sich
in das goldene Buch der Stadt einzutragen. "Papst Benedikt XVI. kommt
als Staatsoberhaupt des Vatikanstaates zu einem Staatsbesuch nach
Deutschland", teilte uns der Freiburger Oberbürgermeister
Salomon
mit, der um ein "gutes und konstruktives Verhältnis" mit der
katholischen Kirche bemüht ist. Traurig (und bezeichnend), dass das
Konstruktive im Umgang mit einem absoluten und nicht nur hinsichtlich
seiner Sexualmoral absolut reaktionären, antiaufklärerischen Herrscher
beinhaltet, ihm hohe Ehren der Stadt zuteil werden zu lassen.
Doch als habs sagen wir:
"Immer und überall,
wo die römisch-katholische Kirche ist, ist auch der Papst!"
Nicht
nur, wo Herr Ratzinger auftritt, sondern wo der gültige Weltkatechismus
von 1993 nicht radikal in Frage gestellt wird - wirken die Handlanger
des Papstes und der vatikanischen, heterosexistischen Sexualmoral. Der
Weltkatechismus lehrt, dass homosexuelle Handlungen in keinem Fall
gebilligt werden können, da sie als schwere Sünde zu begreifen sind.
Nach dem Katechismus sind „tiefsitzende homosexuelle Tendenzen“ als
„objektiv ungeordnet“ zu verstehen.
Eine Diskreditierung und
moralisch-ideelle Herabwürdigung aller nicht-heterosexuellen
Lebensweisen kann jedoch nicht Grundlage für eine Gesellschaft sein, in
der Menschen in gegenseitiger Anerkennung, voller Respekt voreinander
und in (innerem) Frieden gemeinschaftlich zusammenleben - da eine
bedingungslose Akzeptanz von Schwulen, Lesben oder Bisexuellen nur um
den Preis möglich wäre, dass diese Zeit ihres Lebens ihre Sexualität
unterdrücken müssten (womit die Bedingungslosigkeit der Akzeptanz eben
nicht mehr gegeben wäre und zugleich das Spiel der kirchlichen Macht
eröffnet ist, da sündige Bisexuelle, Lesben oder Schwule fortdauernd
Abbitte zu leisten hätten).
Wir fordern daher:
Freiburg ohne Papst!
Kein Heterosexismus!
Stop der
Herabwürdigung nicht-heterosexueller Lebensweisen!
Keine Diskriminierung von LGBTI* durch niemand + nirgendwo!
*Lesben, Gays, Bisexuelle, Trans-Menschen, Intersexuelle
Schreiben an den
Basler Bischof Felix Gmür (siehe hier):
Am
5.9. 2011 haben wir uns mit einem ausführlichen Schreiben an den Basler
Bischof Felix Gmür gewandt, nach dem Motto: "Immer und überall, wo die
römisch-katholische Kirche ist, ist auch der Papst!" Wir erhoffen uns
substanzielle Antworten aus dem Bistum Basel zu Fragen, die die
kirchliche Sexualmoral und LGBTI-Belange betreffen.
Medienmitteilung
der habs vom 7.9.2011 (pdf,
100kB)
Pressebericht
zu habs/ FOP in der basellandschaftlichen Zeitung vom 31.8.2011 (pdf, 292kB)
Leserbrief
der habs: „Kniefall vor
dem absoluten Herrscher“ BaZ vom 23.9.2011
(jpg, 408kB)
Unsere
Medienmitteilung zum Papstbesuch/ dem Brief an den Basler Bischof Gmür
blieb (wie praktisch alle Medienmitteilungen in den letzten Jahren
zuvor) von der lokalen Basler Zeitung unbeachtet. Da sind wir schon
dankbar, dass ein Leserbrief abgedruckt wurde. Da Leserbriefe knapp sein
müssen, hier noch der weitere Kontext der geäusserten Gedanken:
Verbreitet
der Papst mit dem Katechismus der römisch-katholischen Kirche die
Behauptung, „homosexuelle Handlungen“ seinen eine „Hauptsünde“, dann
ist dieses Herabwürdigen im Geiste in folgenden Kontext zu stellen:
- weltweit
findet Diskriminierung von nicht-heterosexuellen Lebensweisen im
gesellschaftlichen Alltag oder durch die Gesetzeslage statt (auch in
der Schweiz darf die Jugend-SVP Homosexuelle mit Deckung der Schweizer
Gerichte als „abartig“ bezeichnen!)
- noch
gibt es Staaten, in denen Todesstrafe auf homosexuelle Handlungen steht
(so z.B. im Iran; und das Schweizer Bundesverwaltungsgericht behauptet (Jan
2011, siehe unseren Protest),
im Iran läge keine (!!!) systematische Diskriminierung von
Homosexuellen vor, daher sei es rechtmässig, einen Schwulen Iraner in
den Iran auszuweisen (und in seinen Tod zu schicken!))
- die
Suizidrate homosexueller Jugendlicher ist weltweit 4-17 mal höher, als
heterosexueller Jugendlicher
- in
New York sind 25% aller obdachlosen Jugendlichen homosexuell
- LGBT
sind öfter von Armut betroffen (auch wenn uns das Bild in den Medien
das erfolgreiche, gesunde, lachende und kaufkraftstarke Homo-Paar
vorgaukelt)
- es
ist nicht gut um die Gesundheit vieler Schwuler bestellt, auch in der
Schweiz (dialogai-Studie): soziale Phobien, Vereinsamung, höhere
Suchtraten etc. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig, auch
homonormative Zwänge gehören dazu: das (vermeintliche) Bedürfnis, in
eine Gruppe („die“ Gruppe der Schwulen) gehören zu müssen, da die
Gesellschaft zu sinnleer und entsolidarisiert ist, was kein gutes Licht
auf die tatsächliche gesellschaftliche Integration aller Menschen -
gleich welcher sexuellen Orientierung - wirft.
- Das
sexuelle Risikoverhalten von schwulen und bisexuellen Männern wird
durch ein gelungenes Coming-Out positiv beeinlusst – und umgekehrt! (C.
Langer)
Die
Liste könnte fortgesetzt werden. Wer in solch einer Welt, die von
offener oder latenter Homo-, Bi- oder Transphobie durchzogen ist, der
Herabwürdigung nicht-heterosexueller Orientierungen Vorschub leistet,
der handelt grob fahrlässig. Nutzt der Papst seine Autorität – wie
(un-)begründet die auch sein mag – dazu, einen Heterosexismus zu
predigen, der alles Nichtheterosexuelle geringschätzt und letztlich
verurteilt, dann schüttet er Öl in die geistig so allgegenwärtige (und
von ihm seit langem angefachte) Glut eines menschenverachtenden
Denkens, das das Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung durch
moraltheologische Glaubenssätze mit Füssen tritt.
Axel Schubert, Sprecher habs, 24.9.2011
Mai
2012: Das Bündnis Freiburg ohne Papst (FOP) wird vom Verfassungsschutz
Baden-Würrtemberg beobachtet, wie aus dem aktuellen
Verfassungsschutzbericht hervorgeht!
Humanistisches Engagement wird mit allen staatlichen Mitteln diskreditiert! Berichte auf: Humanistischer Pressedient queer.de

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> habs
gibt sich an Jahresversammlung neues Leitbild
Ein
Verein, der bald 40 Jahre besteht, etliche Arbeitsgruppen hat, die
weitgehend selbstständig arbeiten, der vernetzt und politische
Positionen vertritt... Wie geht das alles zusammen? 2011 hat die
Jahresversammlung der habs ein Leitbild verabschiedet, das gemeinsam
erarbeitet wurde und letztlich in groben Zügen den Rahmen für die
Arbeit der Aktiven darstellt.
Es geht um Ziele und
inhaltliches Selbstverständnis, um Vernetzung, das Mitmachen,
Mitglieder, Projekte und Arbeitsgruppen, den Vorstand und die
habs-Delegierten.
So heisst es z.B. zu den Mitgliedern:
- Alle
Mitglieder in ihrer Vielfalt begründen und tragen die habs.
- Die
Arbeit der habs lebt von den aktiv und freiwillig Mitmachenden und
ihren Fähigkeiten. Motivationen sind Spass und Überzeugung.
- ...
Zum Leitbild
geht's hier lang...
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>
hanebüchenes Urteil
des Bundesverwaltungsgerichts!
Mit
seinem Entscheid zur Wegweisung eines schwulen Iraners stellt das
Berner Bundesverwaltungsgericht fest, dass die Illegalität von
Homosexualität keine systematische Diskriminierung darstellt. Die habs
fordert in einem offenen Brief Bundesrätin Sommaruga auf, die
Wegweisung zu stoppen und die Widererwägung des Urteils zu prüfen.
Die
Homosexuellen Arbeitsgruppen Basel (habs) rügen in einem offenen
Schreiben an Bundesrätin Sommaruga sowie an das Bundesamt für
Migration und das Bundesverwaltungsgericht dessen Urteilsbegründung als
in sich nicht logisch und selbstwidersprüchlich. „Es ist hanebüchen,
die staatliche Illegalität von Homosexualität und mögliche Todesstrafe
nicht als systematische Diskriminierung anzusehen. Da hat das
Bundesverwaltungsgericht Nachhilfe in Sachen Diskriminierung nötig,“ so
Axel Schubert, Sprecher der habs, „denn wo der Rechtsweg per Gesetz
nicht nur ausgeschlossen bleibt sondern selbst eine Gefahr darstellt,
besteht auch keinerlei effektiver Schutz vor Diskriminierung.“
(...)
Zur kompletten Medienmitteilung vom 16.02.2011 (pdf, 132kB)
Direktlink zum Offenen Brief an Bundesrätin Sommaruga,
Bundesverwaltungsgericht und Bundesamt für Migration: Offener Brief vom 16.02.2011 (pdf, 120kB)
Zur anonymisierten Fassung des Urteils auf den Seiten des Bundesverwaltungsgerichts, Direktlink auf pdf: http://www.bvger.ch/publiws/download?decisionId=277461fb-c770-4f5b-9fcc-467f6344390d
Der Fall wurde 2011 juristisch gewürdigt in:
Seraina Nufer / Maximilian Lipp, Zulässigkeit der Wegweisung eines
homosexuellen Iraners, in: Jusletter 30. Mai 2011. Nufer/ Lipp kommen zum Schluss: "Es
wäre wünschenswert, dass die Schweizer Behörden ihre überholte Praxis
bezüglich Homosexualität, insbesondere die Forderung, diese versteckt
zu leben, überdenken. Aus ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen
aufgrund der EMRK und der GFK heraus sollten sie sich der überzeugenden
Argumentation des UK Supreme Courts im Urteil vom 7. Juli 2010
anschliessen und die Unzulässigkeit der Wegweisung feststellen, wenn
eine homosexuelle Person bei Rückkehr in den Heimatstaat aus Furcht vor
Verfolgung ihre sexuelle Orientierung im Verborgenen leben müsste. Ein
kanadisches Urteil von 2007 bringt dies einleuchtend auf den Punkt: «A
hidden right is not a right.» "
(das
Dokument als pdf dürfen wir auf Rücksprache mit dem Herausgeber, der
Weblaw AG, leider nicht zur Verfügung stellen. Per Suchmaschine im Netz
suchen hilft...)
Bereits
2010 gelangte z.B. auch der oberste britische Gerichtshof zum Schluss,
dass ein bzgl. der sexuellen Orientierung versteckt zu lebendes Leben
sich nicht mit den Grundrechten in Übereinstimmung bringen lässt: der
britische Richter Lord Hope begründete das mit Verweis auf die
Grundrechte wie folgt: „Man verweigert einem Homosexuellen sein
Grundrecht darauf, der zu sein, der er ist, wenn man ihn dazu nötigt,
vorzugeben, seine Sexualität existiere nicht oder sie zu unterdrücken.“
Damit brach Grossbritannien 2010 mit seiner bis dahin noch
gegenteiligen Auffassung.
Weitere Quellen: We Are a Buried Generation, Discrimination and Violence Against Sexual Minorities in Iran, Dezember 2010 (Direktlink zum pdf auf den Seiten von Human Rights Watch).
Ergänzung Juni 2012: Bundesrätin Sommaruga schreibt der habs:
Bei Bundesrätin Sommaruga nachgehakt:
Vor der Pride in Zürich 2012 sind wir am 4.6.2012 erneut auf
Bundesrätin Sommaruga zugegangen, die in Zürich zum Thema
Menschenrechte sprechen wird. Konkret erhoffen wir uns von ihr eine
Antwort auf die Frage, ob Sie resp. Ihre Behörde (das Bundesamt für
Migration) der Auffassung ist, es wäre mit den Menschenrechten
vereinbar, die eigene sexuelle Orientung dauerhaft verstecken zu
müssen, um der Gefahr von Verfolgung, Hass und ggf. Exekution zu
entgehen.
Auf unsere Nachfrage erhielten wir eine Antwort von Bundesrätin Sommaruga. Hier ihr Schreiben mit einem hoffnungsvoll stimmenden Schlussabsatz online (eine allfällige Veröffentlichung kündigten wir in unserer Anfrage an) (pdf, 1,4MB).
Sommaruga
schreibt u.a.: "Das BFM ist bei der Gesuchsprüfung von LGBTi in letzter
Zeit dazu übergegangen, deren Recht auf Selbstbestimmung stärker zu
gewichten und die frühere Praxis insoweit anzupassen, als es von einer
Person in aller Regel nicht mehr verlangt, sich im Heimatstaat in einer
bestimmten Weise zu verhalten, um sich einer Verfolgung zu entziehen.
Die Behörden legen Wert darauf, bei der Behandlung der Asylgesuche
dieser Personen den menschenrechtlichen Aspekten Rechnung zu tragen.
Die entsprechenden Arbeiten sind Teil einer dynamischen
Praxisentwicklung und noch nicht abgeschlossen."
Es gilt, die Praxis weiter zu beobachten! Wir sind hoffnungsfroh.
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>
"anyway"
heisst die neue Jugendgruppe in Basel!
In
Basel gibt es eine neue Jugendgruppe! Mit "anyway" gibt es wieder ein
Angebot für jugendliche Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Personen.
Gemacht von und für junge Leute! Ob geoutet oder
ungeoutet, mit
einem regelmässigen Treff im Jugendhaus Neubad. www.bfa-basel.ch/neubad_habs
Das erste Treffen fand am 3.3.2011 statt.
Alle Infos auf: www.anyway-basel.ch oder auf
facebook und purplemoon. Kontakt: anyway (at) habs.ch

Die habs wünscht anyway einen guten Start!
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> LGBTI-Politik?
Ein Nein zur Kirchturmsemanzipation
In unserem Info-Flyer vom Okt
2010 gibt´s ein paar Gedanken zu LGBTI-Politik und der Gefahr
von emanzipatorischer Kirchturmspolitik:
LGBTI*-Politik?
Ist
ein Verein wie die habs noch zeitgemäss? Ist Facebook schneller,
Gayromeo direkter? Wozu noch Politik? Oder: Was könnte heute ein
Bezugspunkt für Emanzipation sein? Können wir nicht längst unsere
eigenen Life-Styles pflegen, und gesellschaftlich anerkannte Nischen
besetzen, vom Gay-Travelling bis zu Europrides? Licht am Ende dieses
historischen Tunnels, aus dem die LGBT-Bewegung den Weg wies? Ich
denke, wir müssen heute aufpassen, keine Pfade auszutreten, die
unversehens zur Sackgasse werden können. Dort, wo der Einsatz von
LGBTI-Bewegungen bei einer Politik aufhört, die „nur” auf die sexuelle
Identität zielt, greift er zu kurz: denn es geht nicht primär darum,
Raum für z.B. schwulesbische Kultur zu erstreiten. Sollten wir gar
aufhören, von „schwuler Identität“ zu sprechen? Oder von „Gay-Culture“,
die selbst Gefahr läuft, für (homonormative) Community-Zwänge blind zu
sein? Zu schnell wird die Diskussion zu absolut, zu eingeschränkt und
die Bewegung zu Kirchturms-Emanzipation! Unsere Bezugnahme auf unsere
Geschlechtsidentität sollte nicht mehr sein, als ein Teil-Aspekt
unseres Selbst. Erst wenn wir wieder den Kern unseres Anliegens
artikulieren – einen politischen, keinen kulturellen –, kommen wir
weiter: das Recht auf Selbstbestimmung – im Rahmen eines neu
auszutarierenden gemeinschaftlichen Miteinanders. Sowie das Recht auf
gesellschaftliche Umstände, in denen ein Kampf um jene Selbstbestimmung
schlicht nicht erforderlich ist. Erst über diesen Kern können wir ins
Gespräch kommen, mit all jenen Gruppen, die Emanzipation – und sei es
ihrerseits Kirchturms-Emanzipation – auf ihre Fahnen schreiben. Erst
dann wird „Schwulenpolitik“ an andere Befreiungsbewegungen
anschlussfähig, ohne in Selbstbezug zu verharren: Das zeigten 2010
Gespräche zu LGBT-Themen mit kurdisch-palästinensischen Demonstranten
während einer Basler Demo gegen israelische Militärinterventionen. Oder
das Gespräch mit der Managerin des Homohass-Sängers Capleton, der
miteinmal ein gemeinsames historisches Anliegen von Sklavenbefreiung
und Schwulenbewegung klar wurde. Erst dann können wir (neue) Allianzen
bilden. Und z.B. gemeinsam mit feministischer Kulturkritik die
patriarchalen Grundzüge der Gesellschaft aufdecken. Zugleich wird damit
ein Ziel für uns verpflichtend: nämlich dazu beizutragen, solche
gesellschaftliche Umstände zu verwirklichen, die ein Leben in Freiheit
ermöglichen. Und das ist unbequem. Wir werden daran erinnert, dass zu
viel in dieser Welt nicht gut und gerecht läuft; und dass wir letztlich
auch zu grossen Nutzniessern dieser Ungerechtigkeiten zählen. Aber mit
einmal lesen wir die Welt auch wieder als eine, die politisch ist, die
gestaltbar ist: Wir verweisen z.B. im HIV/Aids-Diskurs nicht mehr auf
die ausschliessliche Eigenverantwortlichkeit von Barebackern oder
gescheitertem Risikomanagement. Sondern wir fragen: welche Gründe sind
es, die Männer, die mit Männern Sex haben, dazu führen, der ihnen
zugesprochenen Eigenverantwortung nicht immer Rechnung tragen zu
können? Woher kommt Sexsucht? Woher Risikolust? Welche Anerkennung wird
gesucht? Sind Begehren vielleicht Kompensationen abhandengekommenen
Sinns? Auch hierfür kann ein Verein wie die habs Raum bieten: für
Diskussionen in einem geschützten Raum, zu Gesundheit, in Gesprächen
jenseits des Virtuellen, zu Begegnungen und zum Finden von sich selbst.
Interesse an unserer Arbeit? Lust aktiv zu werden? Fragt einfach bei
uns nach!
Axel Schubert, Sprecher habs
* Lesben, Gays, Bi’s, Trans*, Intersexuelle
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> Leserbrief
zu kirchlicher Sexualmoral
Im
"Kirchenboten", der Info-Zeitung u.a. der evangelisch-reformierten
Kriche Basel-Stadt, durfte im Mai 2010 zum heissen Eisen "Seitensprung"
Micheal Mary Stellung beziehen. So ein Schritt zu einer solchen Debatte
ist natürlich zu begrüssen, wurde er doch im Folgenden auch eifrig im
Kirchenblatt diskutiert. Mit einem doch eher orthodoxen Beitrag
sollte dann wohl ein Schlussstrich gezogen werden, Grund
genug,
dass wir uns einmischten....
Leserbrief zum Beitrag: „Kann
Betrug die Beziehung retten?“ (von Sabine Herold
im Kirchenbote
Oktober 2010, S.6), abgedruckt im im Oktober/ Nov 2010:
Betrug durch
kirchliche Sexualmoral
Sex
bleibt tabu. Und wenn mal thematisiert, dann bleibt das letzte Wort
wieder in den engen Grenzen kirchlich-tradierter Sexualmoral.
Gratulation Frau Herold, auch Sie reflektieren diese Moral nicht
wirklich selbstkritisch. Schon indem Sie heterosexistisch predigen
(„wenn Mann und Frau einander schenken...“) artikulieren Sie ganz
offensichtlich ein verkürztes Verständnis dessen, was Liebe ist. Indem
Sie Fremdgehen mit zerstörtem Vertrauen gleichsetzen, bedienen Sie eine
orthodoxe Sexualmoral, die von Bedürfnissen absieht, die offensichtlich
in der Welt liegen. Doch welche Beziehungen gründen auf einem tieferen
Vertrauen: die, in denen „Seitensprünge“ Betrug sind (kennt Liebe ein
Recht und Anspruch auf Exklusivität?) oder jene, in denen sich
Partner_Innen miteinander darüber freuen können, dass die Beziehung
Raum für „Seitensprünge“ lässt, ohne diese als Treuebruch zu geisseln?
Krisen entstehen, wenn von anerkannten Normen abgewichen wird.
Verliebtsein geschieht, Beziehung ist Verhandlung, doch Liebe ist
bedingungslos. Ihr wohnt daher die Kraft inne, über Treue und
Vertrauen, wie auch über ein weites Spektrum an Geschlechtsidentitäten
anders zu sprechen, als in der Begrenztheit überkommenen, kirchlichen
Denkens und Forderns.
Axel Schubert, Sprecher habs
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> T-Bird,
Tomboy, Lesbian: Veranstaltung im Hirschi

Hier geht's zum Flyer (256kB, pdf)
Die
Auswirkungen
der Globalisierung betreffen nicht nur Wirtschaft und Umwelt, sie haben
auch einen Einfluss auf Gesellschaftsstruktur und
Geschlechterverhältnisse. Welche Strategien entwickeln Frauen,
LGBT-Gruppen und indigene Basisorganisationen im Norden der
Philippinen, um der Globalisierung entgegenzutreten und ihre
wirtschaftlichen, politischen und sozialen Rechte einzufordern? Wie
verbinden Lesben den Kampf für die Anerkennung ihrer sexuellen
Orientierung und Geschlechtsidentität mit dem Kampf um
Selbstbestimmungsrecht und Erhalt der indigenen Kultur?
Eine
Veranstaltung mit:
Cye
Reyes, Vorstandsfrau des Baguio Pride Network, einer Allianz
verschiedener LGBT-Organisationen. In Inabuyog-Gabriela setzt sie sich
auch für die Rechte indigener Frauen ein.
Julie
Palaganas, Koordinatorin der Lesbenorganisation LES-BOND. Sie
unterrichtet an der University of the Cordilleras.
Carol
Galvez, Mitbegründerin von LESBOND. Sie setzt sich in der Cordillera
Peoples Alliance für das Selbstbestimmungsrecht der indigenen Völker
auf den Philippinen ein.
Veranstaltet von habs und Hirschi
Dank an Bianca, Tina, Kuschel!
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> love
me gender, love me sweet: luststreifen 2010
luststreifen
- queer cinema basel findet zum dritten Mal statt. Dieses Jahr liegt
der Schwerpunkt auf dem Thema Sex, Gender & Desire. Die Filme
thematisieren Geschlecht ausserhalb der traditionellen Vorstellungen
von Mann und Frau. Unter gender wird das soziale Geschlecht verstanden,
sex als Körperidentität und desire als das sexuelle Begehren. Das
Verwirren dieser Triade stellt die gängigen Geschlechterbilder und
-identitäten auf produktive Art und Weise in Frage. Die gezeigten Filme
bringen das Spiel mit den Geschlechternormen auf die Leinwand. Die
Suche nach der eigenen Geschlechtsidentität steht im Zentrum. „love me
gender, love me sweet“ als Appell für mehr Spielraum und Toleranz
innerhalb der strengen Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit.
Alle 4 Samstage im September.
Hier
geht's zu Infos, Programm, Vorverkauf
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>
Frauen-Power bei den habs
Die habs steht allen LGBTI offen! Auch wenn die habs
traditionell
ihren Schwerpunkt in der Schwulenbewegung hat, sind alle LGBTI
selbstverständlich willkommen!
Zwar sind Frauen bei der habs noch unterrepräsentiert, doch bei den
Neumitgliedern siehts ganz ausgewogen aus :-)
Hier mal ein Blick, wie uns Frauen-/ Lesbenanliegen am Herzen
liegen:
- Seit 2009 ist im Vorstand eine Lesbe engagiert
- Seit 2010 sind wir Mitglied bei der LOS
- Die
Zischbar heisst nicht nur Frauen jeglichen Sex' s/ Genders willkommen,
das Zischi-Team selbst achtet auch auf einen
ausgewogenen Anteil auch hinter derm Thresen!
- Die Gruppe für Bisexuelle, die früher rein
von und für bisexuelle Männer war, steht heute Männern wie Frauen offen.
- mit
der habs-info versuchen wir einen breiten Mix von Themen gerecht zu
werden! (dabei sind Anregungen, Wünsche etc. von Aussen jederzeit
willkommen!)
- im luststreifen-team sind gleichviel Frauen
wie Männer aktiv...
Willst
Du als Frau bei uns mitmachen, dann bist Du selbstverständlich herzlich
willkommen! Auch, um eigenen Themen Raum zu geben. Welche Positionen
wir als Verein vertreten können, das hängt von jenen ab, die engagiert
dabei sind! Aktiv-Werden
bei den habs...
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>
die habs an der Gaybasel-Party 2010 auf dem Schiff
Am 12.6.2010 findet die alljährliche Gaybasel-Party auf
dem Schiff
statt. Die habs ist wieder mit dabei, mit Infos, auf einem Podium zum
Thema "Die schrille und die stille Szene: Eine Standortbestimmung der
GLBT-Szene" sowie wie schon die letzten
Jahre mit der "mobilen Zischbar". Wir freuen uns auf gute Gespräche,
super Stimmung, spannende Diskussion und coole Drinks!
Zum gesamten, umfangreichen Programm auf: www.gaybasel.ch
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>
Leserbrief zu "Machismo der Machtlosen" in der WOZ
Am 20.5.2010 beleuchtet Klaus Walter in einem Artikel in
der WOZ und
anlässlich eines Auftritts des homophob-freundlichen Sängers
"Gentleman" das Thema Reggae zwar mal ein wenig anders, wie viele
andere, aber er denkt es damit noch nicht zu Ende. Zum Artikel reichten
wir den folgenden Leserbrief ein, mit dem wir ein Plädoyer gegen
kirchturmspolitische Emanzipationsbemühungen liefern wollen.
Zum Artikel von Klaus Walter (mit freundlicher
Genehmigung der WOZ) (pdf, 2.9MB)
Hier unser Leserbrief (abgedruckt in der WOZ Nr. 24 vom
17. Juni 2010):
Weder machtlos,
noch frei von Verantwortung!
Walter
bleibt mit „Machismo der Machtlosen“ im Analysieren und Relativieren
verhaftet, da er keine gemeinsame Referenz emanzipatorischen Handelns
benennt. Er redet damit einem Multikulturalismus das Wort, der
post-politisch-beliebig bleibt. So wenig unsere ressourcensüchtige,
neokolonialistische Kultur ok ist, ist es (hetero-)sexistischer
Machismus. Kritik „von aussen“ tut Not, solange jamaikanische
Gay-Aktivisten ins Exil fliehen. Kein Wort von Walter über die sich
daraus ergebende Verantwortung eines Gentleman! Denn es ist eben nicht
nur ‚der Schwanz, der bleibt‘, es ist die Anerkennung – in
Gesellschaft, in den Köpfen, auch in religiöser Moral – die der Kultur
der sexuellen Potenz erst Bedeutung verleiht. Sollte Becks
Einreiseverbots-Ansatz übers Ziel hinausschiessen, mag das gerade eine
Reaktion auf die Unfähigkeit einer Reggae-Community sein, die ihre
Idole hinsichtlich deren homophober Denke eben nicht in echte
Identitätskrisen stürzt. Schwulenhass hat in einer gerechteren Welt
kein Platz. Dass Einsicht aber auch im jamaikanischen Reggae möglich
ist, zeigte T.O.K. (2009, ZH) oder Capletons Managerin: Homosexualität
sei moralisch nicht zu verurteilen (2008, BS)! Die historischen
Erfahrungen von Schwulenbewegung, jamaikanischer Sklaven-Befreiung oder
neoimperialer Unterdrückung sind zusammenzuführen. Es ist Zeit, von
emanzipatorischer Kirchturmspolitik auf allen Seiten Abstand zu nehmen.
Axel Schubert, Sprecher habs (homosexuelle Arbeitsgruppen Basel)
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>
die habs lebt vom Mitmachen!
Mit unserm neuen Flyer machen wir auf eine Trivialität
aufmerksam...
Ohne Euch keine habs! Als Verein "leben" wir nicht nur vom Engagement
der Aktiven, sondern auch von der Unterstützung und Spenden und jedem
einzelnen Mitglied!
Als Plattform stehen wir als Verein für Eure Ideen zur
Verfügung. Fragt einfach nach!
Flyer-Rückseite (jpg, 650kB)
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>
Die habs am CSD-Südwest 2010 in Lörrach
Am 17.4.2010 wurde die CSD-Saison von den Rainbowstars
mit dem
CSD-Südwest in Lörrach eröffnet. Die habs war mit dabei, am Umzug und
mit Flugis. Gemeinsam mit queeramnesty gabs einen Infostand. U.
a.sammelten wir Unterschriften für die Petition
Familienchancen.
Das
Wetter hat kaum besser sein können, das Publikum war zahlreich! Ein
Tag, der Spass gemacht hat! Dank an queeramnesty für den Stand
und an die Rainbowstars für die Organisation!
Infoflyer der habs für heteras/ heteros und alle andern
;-)
u.a. zu...
- Wir sind mitten unter euch!
- ist Heterosexualität normal?
- Wer bestimmt, Was richtig ist?
- Was ist denn nun richtig?
(pdf, 192kB)

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>
Erweiterter habs-Vorstand 2010
Am 16.3.2010 fand die diesjährige Jahresversammlung der
habs in der
Kaserne statt. Der bisherige Vorstand hat dabei Verstärkung bekommen:
Ein sechsköpfiges Team sorgt im kommenden Jahr für die Geschicke der
habs.
Wie schon die letzten Jahre fungiert der Vorstand als
ein Kollektivgremium - auf eine Präsidiumsfunktion verzichten wir -
alle zentralen Entscheide führen wir zu einem Konsens.
Das
Team 2010: Thomas Aebersold, Remigia Gudelius, Jörg Lehmann, Ewald
Merkelbach, Lukas Tobler und Axel Schubert. Neu dabei ist ab sofort
Thomas Aebersold. Mit ihm werden v.a. die Familienbelange rund um und
in der habs gestärkt!
Wir freuen uns auf das kommende habs-Jahr!
Und - trotz groser Zahl im Vorstand - sind wir um MitmacherInnen
dankbar. Ob für Aktionen, oder neue Projekte: nutzt die Plattform der
habs und kommt bei Interesse einfach auf uns zu! (siehe Kontakt-Seite)
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>
habs ab sofort Mitglied bei der LOS
Nachdem die PinkCross-Vereinsmitgliedschaft schon lange
besteht, ist
die habs nseit März 2010 auch Mitglied bei der LOS, der
Lesbenorganisation Schweiz.
Damit wollen wir die Öffnung
der habs für Frauenbelange weiter voran bringen, nachdem seit letztem
Jahr im habs-Vorstand auch eine Lesbe mitwirkt. Wir freuen uns auf eine
gute Zusammenarbeit!
www.los.ch
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>
Gedanken zu Emanzipation/ ein Plädoyer für Intoleranz
Verschiedene Themen sind für die Gedanken
zusammengekommen. Anlass
gab dazu eine Apulien-Reiseempfehlung im neuen display (siehe
Leserbrief unten), aber auch die Diskussionen um Kulturimperialismus zu
Capleton vor gut einem Jahr, oder auch die Frage, was denn Emanzipation
ausmachen könnte.
Hier ein kleiner inhalticher Vorgeschmack und Einblick
- Multikulturalismus: gar nicht so unschuldig?
- Identitätspolitik eines sexuellen Life-Styles und das
Ende der Politik
- Poptheoretiker zu Kulturen und politischen
Bewegungen
- Grenzüberschreitung und Kulturimperialismus
- macht die Reduktion von Emanzipation auf Gay-Belange
Sinn?
- verdammt, schon wieder ein Coming-Out...
- Auf welche Zukunft wollen wir raus?
- Die Abgestumpftheit des Grossstädters
- Hyperindividualismus und Auffallen-Müssen
- Freiheit und neue Arten von Gemeinschaftlichkeit?
Und hier gibts den gesamten Text (pdf, 220kB)
Diskussionsanregungen und Anmerkungen sind selbstverständlich
willkommen!
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>
Leserbrief ans display zu einem "Weekend in Apulien"
Im display #8 (März 2010) wird über Apulien als
Gay-Reise-Ziel
berichtet. Dabei wird auf die günstige Möglichkeit hingewiesen, dass
man doch auch mal für ein verlängertes Wochenende runterfliegen
könnte.
Da
Gay-Life-Style nicht alles in der Welt ist - und vielleicht auch nicht
soo bedeutend - wurde von der habs der folgende Leserbrief eingereicht:
Leserbrief der habs vom 27.02.2010 zu:
„Apulien: Geniessen auf Süditalienisch“, display #8, S.42f
„Verlängertes Relax-Weekend in Apulien?“
Wer
sich im Rahmen seines eigenen schwulen Life-Style-Managements für ein
Weekend nach Apulien fliegen lässt – oder sei es auch nur zum Relaxen
–, der ist genauso genussorientiert wie der Mykonos-Besucher, oder
laut, wie der Ibiza-Partygänger: gründet Gay-Life (ob von
'Otto-Normalos' oder 'bohemian alternatives') in den Mentalitäten des
Alles-Ist-Möglich (weil ich mir's leisten kann), dann ist Schwulsein
vollends in den Schosse bürgerlicher Langweiligkeit und Bequemlichkeit
zurückgekehrt. Emanzipation erfordert jedoch auch Lebensentwürfe, die
uns von den heute herrschenden Verhältnissen wegführen: bekanntlich
sind diese z.B. bezüglich Verbrauch (Öl) und Emission (CO2) global
weder verallgemeinerbar noch gerecht. Wozu weckt das display dennoch
solche Bedürfnisse?
Axel Schubert, Sprecher habs (homosexuelle Arbeitsgruppen Basel)
(der Leserbrief wurde im April-display abgedruckt)
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>
Fundamentaltheologe ohne Position zu LGBT
Nach dem BAZ-City-Forum am 19.10.2009 zum Thema "Woran
glaubt, wer
nicht glaubt?" blieben seitens des Fundamentaltheologen Prof. Edmund
Arens einige Fragen offen, zur Thematik, wie sich
Religionsüberlieferungen auf Rechte von LGBT auswirken. Insbesondere
schweigt Prof. Arens zur These, dass Religionsüberlieferungen sich
bisher zum Nachteil hinsichtlich einer effektiven Durchsetzung von
LGBT-Rechten ausgewirkt haben.
Unsere
Fragestellungen an Prof. Arens vom 16.02.2010 gibt's hier - sie sind
ein wenig komplex, da sie ursprünglich nicht für die Web-Page
vorgesehen waren. Wer dennoch Lust hat: (pdf, 140kB)
Sollte uns eine substanzielle Antwort zugehen (was wir
unverändert erwarten), so wird die hier zugänglich gemacht.
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> poppshop:
habs empfiehlt neue Sudhaus-Party-Reihe
Am 5. Februar 2010 startet im Sudhaus eine neue
Partyreihe. Da der
Wunsch nach einer Forsetzung der bisher unter der habs gelaufenen
homoeXtra-Reihe bestand, unterstützen wir den Start einer neuen
Sudhaus-Partyreihe, die ab Februar unter dem poppshop-Label und mit
neuem Konzept und einer neuen Crew steigt.
Alle Infos auf www.poppshop-party.ch!

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> ÖKK:
Krankenkasse berichtet über Regenbogenfamilie
Ohnehin ist es höchste Zeit, dass die Krankenkassen die
Themen der
Liebe jenseits des Heterosexismus für sich entdecken! Nicht zuletzt
hängen Aspekte der psychischen Gesundheit von
les.bi.schwul.trans.Leuten von breiter gesellschaftlicher Akzeptanz ab.
Als im Frühjahr 2009 die Anfrage an uns kam, für einen Beitrag für die
Bündnerische ÖKK mit Infos zu unterstützen, freute uns das natürlich.
Hier, was schlussendlich im Herbst veröffentlicht wurde, mit unserer
Kritik an der Idealisierung der traditionellen Ehen als dem
einzigen und wahren Ort von Liebe und familiären
Werten:
Auszug ÖKK-magazin (pdf, 1,2MB)
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>
Totalrevision Kirchenverfassung: habs-Anmerkungen
Seit bald 100 Jahren gabs keine Totalrevision der
Kirchenverfassung
der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt. Bis November waren im
Rahmen einer Mitwirkung Anmerkungen möglich. Da wir uns - trotz unserer
konfessionellen Neutralität - dennoch der gewichtigen Rolle bewusst
sind, die durch kirchliche Wert- und Moralvorstellungen in die
Gesellschaft wirken, haben wir uns im Rahmen der Mitwirkung
hinsichtlich der Aufnahme und der Konkretisierung eines
Minderheitenartikels ausgesprochen, mit dem Ziel, zu einer
Vorurteilslosigkeit und gelebten Akzeptanz allen Menschen
gegenüber beizutragen.
Die Stellungnahme der habs vom 27.11.2009 (pdf, 560kB)
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>
Aktiventreff der habs: Mitmachen und Einmischen!
was sind die habs? Alles, was Interessierte
und Aktive draus machen!
Das reicht vom Filmfest, über das Beratungstelefon, die Zischbar,
Arbeitsgruppen, Selbsthilfegruppen, politisches Einmischen...
Dazu
brauchts freilich auch für den Verein selbst das ein
oder andere, was
erledigt sein will: Mitgliederbetreueung, Finanzen, Web-Auftritt,
Grafik...
Über
Mithilfe sind wir immer froh, denn gemeinsam lässt sich mehr bewegen!
Von unserer Struktur sind wir auch so flexibel, dass jederzeit neue
Arbeitsgruppen gegründet werden können, Themen gäbe es genug, ob
gay&grey, coming-out, Kultur&Dialog...
aktuell suchen wir
Unterstützung für die Bereiche:
Web-Design
Sekretariat
Grafik
Aktive für Aktionen (z.B. die Familienchancen-Petition)
...
Interesse? Dann meldet Euch bei uns per
mail oder unter 061 681 2075 (Axel Schubert), oder schaut
doch einfach bei unserem Aktiven-Treff vorbei:
am 29. September um
20.00 Uhr in der Zischbar (bitte kurz Bescheid
geben).
Bis dahin, wir freuen uns auf Euch,
der Vorstand der habs.
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>
Leserbrief zu Wyss´"Out für Coming-out"
am 09.09.09 liess uns der ehemalige Wirt des Restaurants
Kunsthalle,
Peter Wyss, in der BAZ, die ihm dafür eine ganze Seitenspalte
einräumte,
wissen, dass es an der Zeit sei, mit der "Outing-Manie" Schluss zu
machen!
Zielmlich unsäglich, denken wir, darum der Leserbrief der habs. Da
dieser redaktionell an allen möglichen Ecken und Enden abgeändert wurde
(z.B. wurde ohne Grund die Reihenfolge der Nennung
lesbisch und
schwul vertauscht) der Brief hier in beiden Versionen: wie von uns
eingereicht, und wie abgedruckt.
Artikel Von Peter Wyss in der BAZ, 9.9.09 (jpg,
616kB)
unser Leserbrief dazu (Leserbrief der habs, 9.9.09, pdf, 100kB):
Ein Ja zum Coming-Out!
Ein
Nein zu Wyss? Plädoyer zum Stop der 'Outing-Manie'! Seine Analyse ist
einseitig, seine Vergleiche irreleitend: Wozu müssten sich Heteros in
einer von ihnen dominierten Welt outen -- obwohl sie es indirekt ja oft
genug tun: Bundesrat XY, Familienvater zweier Töchter...? Warum will er
Fragen nach einer richtigen Lebensführung mit denen der sexuellen
Orientierung gleichsetzen: ob ich Vegetarier bin, suche ich mir aus,
nicht aber, z.B. bisexuell zu sein. Ja, einiges ist erreicht, doch
vieles bleibt zu erreichen und je selbstverständlicher die sexuelle
Orientierung Thema ist, desto geringer die Angriffsfläche einer
medienvermittelten Instrumentaliserung (auch für seinen Artikel hat ein
Foto Aeschenbachers herhalten müssen!). Trans-, bisexuell, lesbisch
oder schwul zu sein ist weder etwas besseres, noch schlechteres, doch
offensichtlich solange nicht Alltag, wie die Selbstmordrate
homosexueller Jugendlicher deutlich höher ist, wie schwule Priester und
Fussballer, bisexuelle Väter oder lesbische Mütter oder in
religiös-konservativen Familien Heranwachsende ihr Coming Out noch vor
sich herschieben und händchenhaltende Homo-Paare das Gefühl des
besonders Beäugtseins haben.
Axel Schubert, Sprecher habs (homosexuelle Arbeitsgruppen Basel)
hier die abgedruckte Version des Leserbriefes, BAZ, 12.9.09 (jpg, 264kB)
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>
Leserbrief zu NZZ: "One Hate" und "One Love"
Nach einem Artikel in der NZZ (26.6.09) von
Olaf Karnik sahen
wir uns zu einem Leserbrief veranlasst. Vielleicht zu emanzipatorisch
in der Perspektive für die NZZ blieb er unabgedruckt. Und das, obwohl
(oder gerade weil?) uns der Autor zu der von uns bezogenen
Position in einer Antwort beigepflichtet hat (gerne hätten wir das in
der selben Öffentlichkeit gesehen, wie sein Artikel). Da jedoch
substanzielle Fragen von uns unbeantwortet blieben, wandten wir uns
ncohmals an Autor und NZZ, letztlich in der Hoffnung, dort für Fragen
der Emanzipation zu sensibilisieren.
> hier gehts zum Artikel in der NZZ
> unser Leserbrief vom 26.6.09:
Pragmatik ohne
Emanzipation
Karniks
Pragmatismus-Plädoyer pointiert gelesen: Schwulenverbände fordern Bann
und lehnen Kommunikation ab; sexuelle Orientierung wird so frei
gewählt, wie die Arbeitsstelle; Probleme lokal-gesellschaftlicher
Menschenrechtsverletzungen sind alleine von den sie hervorbringenden
Gesellschaften lösbar; mit ihren Liedtexten beanspruchen die Sänger
nicht wirklich, Botschaften zu transportieren. Alledem widersprechen
wir entschieden! Gegenüber Vertretern der herrschenden Meinung müssen
Kommunikationsräume erst erstritten werden. Capleton war sich neulich
für ein Gespräch mit uns zu gut, er schickte seine Managerin vor. Die
immerhin attestierte, der Dialog hätte sie umerzogen: so wenig wie
sexuelle Orientierung frei wählbar ist, so wenig sei sie moralisch
verurteilbar! Warum sollten Lernprozesse nur innergesellschaftlich
möglich sein? Warum sollen nicht auch Sänger bezüglich der Aussagen
ihrer eigenen Texte selbst irritiert werden – zur Schärfung für
soziokulturelle Probleme – wie Kartnik das umgekehrt vom Publikum
fordert? Warum Sängern Lernprozesse ersparen um ihnen ihre Rolle als
Mitläufer möglichst bequem zu machen? Eine Mitläuferschaft, die
übrigens dort zur Täterschaft wird, wo Sänger mit einem
moralisch-religiösen Geltungsanspruch auftreten.
Axel Schubert, Sprecher habs (homosexuelle Arbeitsgruppen Basel)
> hier die gesamte Korrespondenz, mit
Karniks Antwort und unserer Erwiderung (pdf,156 kB)
>
Infos von Stopmurdermusic Bern zum "Fall Buju Banton", der am 26.6.09
in Zürich auftrat und Anlass für den Artikelt Karniks war auf der Seite
www.stopmurdermusic.ch
nach
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>
Leserbrief: Pink Dollar und Familienlobbyisten
habs-Leserbrief in der Baz vom 20.5.09 zu den Themen
PinkDollar/
Armut in der LGBT-Community/ Familienlobbyisten und patriarchalen
Grundstrukturen unserer Kultur.
„Pink Dollar“ und
Familienlobby
Nicht
alle Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen haben ihn, den „Pink
Dollar“. Eine jüngste US-Studie legte zu Tage, dass der Anteil in Armut
lebender in der „Gay-Community“ vor allem dort deutlich höher als im
Mittel der Bevölkerung ist, wo konservative Wertvorstellungen
dominieren. Dass dazu die selbsternannten Familienlobbyisten und
religiös-Fundamentalen – gleich welcher Konfession – ihren Anteil
beitragen, ist ihnen schwer anzulasten: sind sie es doch, die
patriarchale Muster in Familie, Glaube und Gesellschaft kultivieren,
und damit u.a. zu psychischem Leid ihrer eigenen Kinder beitragen, die
ob ihrer sexuellen Orientierung den herkömmlich-patriarchalen Rollen
nicht entsprechen können. Wo wollen wir Leben? In einer patriarchalen
Welt, die tolerant ist, oder nicht doch gleich in einer apatriarchalen?
Axel Schubert, Sprecher habs (homosexuelle Arbeitsgruppen Basel)
Leserbrief als jpg (136kB)
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>
CSD-Stonewall-Award 2009
Auch
dieses Jahr wird wieder der CSD-Stonewall-Award verliehen. Schwule,
Lesben, Bisexuelle und ihre Freunde sind aufgerufen, Kandidaten zu
nominieren.
Der CSD-Stonewall-Award 2009 wird anlässlich der
EuroPride am 6. Juni in Zürich verliehen. Mit dem mit CHF 3000.-
dotierten Preis werden Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen
gewürdigt, die sich in besonderem Masse für die Anliegen schwuler,
lesbischer und bi- und transsexueller Menschen engagiert haben – sei
das in Politik, Gesellschaft, Kultur, Sport, Wirtschaft oder einfach im
täglichen Leben. Verliehen wird der CSD-Stonewall-Award von
der
Stiftung Stonewall zusammen mit dem CSD Zürich. Vorschläge bis am 15.
März 2009 an award@csdzurich.ch
die
habs nominiert StopMurderMusic Bern
Als
habs haben wir "Stop Murder Music Bern" für den Stonewall-Award 2009
nominiert. Hier unsere Begründung, warum wir denken, dass Stop
Murder Music Bern die Auszeichnung in besonderem Masse verdient hat.
Stop
Murder Music Bern ist eine Gruppe einiger Leute, die sich aus Wut über
homophobe Tendenzen in der Musik im April 2008 zusammengeschlossen
haben, um gegen diese anzugehen. Selbst im Musikbereich tätig, glauben
sie daran, dass gute Musik ohne homo- oder transphobe Texte möglich
ist. Stop Murder Music Bern kritisieren dabei nicht nur die
heterosexistischen Grundhaltungen verschiedener Sänger, sondern auch
die dahinterstehende Musikindustrie, die es erst ermöglicht, dass
entsprechende Sänger und Soundsystems mit in Bezug auf die sexuelle
Orientierung menschenwürdeverachtenden Texten Geld machen können.
Regen
sich LGBTs über Homophobie auf, ist das nachvollziehbar, dass sie darum
beginnen akiv zu werden und zu handeln, ist heute ungleich weniger
selbstversändlich. Zu wissen, dass die Aktiven von SMM-B selbst (mit
einer Ausnahme) gar nicht aus der LGBT-Szene stammen, und dass sie
dennoch bereit sind, ihre Zeit für "unsere" Sache und ihre FreundInnen
zu investieren, erscheint uns als habs dabei besonders ehrenswert!
In
verschiedener Hinsicht könnte sich "die" LGBT-Community durch Stop
Murder Music Bern daran erinnert fühlen, einst selbst eine politisch
geschlossenere LGBT-Bewegung gewesen zu sein, der "die" heutige
Community viel zu verdanken hat. Darum wollen wir auf ein paar Punkte
hinweisen:
Die Aktiven von Stop Murder Music Bern...
- tragen
dazu bei, zum Thema Homophobie in der Musik/ dem Musikbusiness
aufzuklären und das Thema zugleich in die Öffentlichkeit zu rücken;
- helfen,
Homophobie in einem grösseren, gesellschafts- und kulturkritischen
Zusammenhang zu sehen, indem sie z.B. Strukturparallelen zu Rassismus,
Sexismus oder Antisemitismus nicht ausklammern;
- verweisen
("uns") damit darauf, dass auch die LGBT-Bewegung in Emanzipation nicht
nur ihre Wurzeln hat, sondern darin unverändert ein
gesellschaftspolitischer Dreh- und Angelpunkt liegt, den es nicht nur
auf sexuelle Orientierung zu beziehen gilt;
- sind (auch)
motiviert vom Moment internationaler Solidarität, dem letztlich der
LGBT-Bewegung auch heute eine nicht zu unterschätzende Bedeutung
beizumessen ist;
- sind bewegt von Wut sowie dem Glauben und der
Überzeugung an die Möglichkeit einer besseren, gerechteren Welt, in der
Menschen vorurteilsfrei und voller Respekt miteinander leben können;
- sind
in ihrem Hinterfragen freilich ein wenig "unbequem", da sie sich nicht
mit einfachen Antworten zufrieden geben; sie wissen auch, dass sich
eine bessere Welt nicht von selbst einstellt;
- tragen zur lokalen wie internationalen Vernetzung
verschiedener Gruppen zusammen;
Seit
ihrer Gründung vor einem Jahr haben Stop Murder Music Bern ihre
Web-Page als Plattform zum Thema ausgebaut und mit dem "Berner
Reggae-Manifest April 2008" ihre Anliegen zum Ausdruck gebracht, das
bereits von verschiedenen Gruppen, Institutinen oder auch
Einzelpersonen unterzeichnet wurde. SMM-B nahm an etlichen Musik,-
Informations- und Podienveranstaltungen teil oder hat diese selbst
organisiert und durchgeführt. Im Zusammenhang mit den für November 2008
für Basel und Lausanne geplanten Auftritten des
religiös-fundamentalistisch-homophoben Reagge-Sängers Capleton trug
SMM-B wesentlich dazu bei, dass das Konzert von der Veranstalterin in
Basel abgesagt wurde und in Lausanne sich darüber eine breite Debatte
entfachte. Dies gelang SMM-B insbesondere durch einen detaillierten und
aufwendig recherchierten Nachweis, dass Capleton im Dezember 2007 den
von ihm unterzeichneten Reggae-Compassionate-Act gebrochen hat, indem
er dort aufgerufen hat, dass Schwule sterben sollen.
Alleine
anlässlich des Capleton-Konzertes wurde nicht nur in Basel und Lausanne
das Thema Homophobie (in der Musik) öffentlich diskutiert (und
auch in die Verwaltung und Politik getragen), es war auch in
etlichen Internetforen, in Frankreich (Absagen in Toulouse,
Kontroversen bis hin zu gerichtlichen Verfahren in Grenoble) oder in
Deutschland (Demonstrationen unter Beteiligung eines breiten
Parteienspektrums in Wuppertal) Thema.
Mehr Infos zu den Aktivitäten und Zielsetzungen von SMM-B:
www.stopmurdermusic.ch/reitschule/stopmurdermusic/index2.html
(Web-Page, rechte rote Spalte und Infoblatt)
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>
das Revival von "habs à table"!
Vor einigen Jahren noch regelmässig, gibt´s ein Revival
des habs-à-table!
habs-à-table?
Ein lieber Mensch lädt zum Essen ein und bekocht seine Gäste...
Wer da kommt?
Alle,
die Lust darauf haben, die vielleicht neu in der Stadt sind, die Leute
kennen lernen möchten, sich gut unterhalten, Bekanntschaften schliessen
und gemeinsam ein paar nette Stunden verbringen wollen... In der Regel
kennen sich schon manche, doch niemand bleibt ausgeschlossen, gerade
spannend machens die, die noch nie dabei waren! :-)
Wie funktionierts?
Der Gastgeber legt das Datum fest, teilt es uns mit und los kanns gehen!
Die
Anmeldungen laufen über den Gastgeber direkt, der für sich entscheiden
muss, wieviele Gäste bei ihm Platz haben und wieviele er bekochen kann.
Allen, die sich angemeldet haben wird Bescheid gegeben, ob noch Platz
ist.
In der Regel bringen die Gäste nur sich und gute
Laune mit, um das kulinarische Wohl wird gesorgt. Dass das nicht zu
kurz kommt, gibt´s einen Selbstkostenbeitrag, der so ca. CHF 30.-
beträgt. Bitte angeben, ob Allesesser oder sonstwelche Einschränkungen
habs-à-table steht
Mitgliedern wie Nichtmitgliedern gleichermassen offen!
Lust Gastgeber zu sein? Dann melde Dich einfach rechtzeitig vor einem
geplanten Termin bei uns!
das nächste
Ma(h)l am 17. Mai!
es lädt zu sich: Patrik
Frei
in die Brombacherstr. 33 im Matthäusquartier, 4057 Basel
bitte telefonisch anmelden, unter der: 061 681 78 26
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>
habs-fels-Partnermitgliedschaft
Dieses Jahr
haben habs und fels beschlossen, eine gegenseitige
Partnermitgliedschaft einzugehen.
fels,
das sind die "Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen".
In der Überzeugung, dass Eltern und Angehörige in ihrem eigenen Umfeld
andere Ansprechgruppen kontaktieren und mit ihnen anders kommunizieren
können, als Schwule und Lesben selbst, haben engagierte Eltern Ende
1997 den Verein fels gegründet. Einer der fels-Leitsprüche "Sie lieben
anders, wir lieben sie genau so!"
Zur gegenseitigen
Mitgliedschaft bewogen hat uns vor allem, dass wir am "selben Strick
ziehen" und die bisherigen guten Kontakte zur fels auf diesem Wege
unterstreichen wollen. In Basel hat dazu bisher schon Hanni Müller von
der fels mit ihrer Mitgliedschaft bei uns beigetragen. Mit ihr zusammen
waren wir auch schon gemeinsam aktiv, so zum letztjährigen
Coming-Out-Day.
Dieses Jahr gewann das Schulprojekt GLL, hinter dem auch die fels
steht, den Stonewall-Award am CSD in Zürich.
fels
ist neben der ILGA, PINK CROSS und der Aids-Hilfe Schweiz der vierte
Verein, dem die habs als Kollektivmitglied verbunden ist.
mehr Infos zur fels:
www.fels-eltern.ch
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>
17.11.08: Podium mit Lambda-Aktivisten, Untern. Mitte
Christian Hörack
interviewt Aykan Safoğlu von Lambda-Istanbul
Unternehmen Mitte,
Montag, 17.11. 20.00Uhr, im Salon, 1.OG
Plakat
als pdf, 260kB
Verbot von Lambda-Istanbul nicht
hinnehmbar
Im
Mai diesen Jahres wurde mit Lambda-Istanbul der bedeutendste türkische
Verein für Menschenrechte von Homo-, Bi- und Transsexuellen verboten.
Das Verbot löste internationale Proteste aus. Während den
„Culturescapes Türkei“ greifen wir das Thema auf und laden den
Lambda-Aktivisten Aykan Safoğlu nach Basel ein.
Am 29. Mai hat
ein Zivilgericht im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu die Lesben-
und Schwulen-Organisation Lambda-Istanbul verboten. Angeblich
verstossen die Ziele von Lambda-Istanbul „gegen das Gesetz und die
Moral“. Der Verein verstosse gegen das Verfassungsgebot zum Schutz der
Familie und gegen die „Moral“, auch sei der Name „Lambda“ nicht
türkisch.
Dieser haarsträubenden Argumentation folgte das
Gericht. Das Urteil ist skandalös und mit einem EU-Beitritt
der Türkei
unvereinbar. Mit dem Verbot verstossen türkische Behörden und Gerichte
gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, insbesondere gegen
demokratische Prinzipien wie Meinungs-, Vereinigungs- und
Versammlungsfreiheit. Bereits im Sommer äusserte sich der Europarat
„zutiefst beunruhigt" über das Verbot einer der beiden grossen
türkischen Lesben- und Schwulen-Organisationen. Lambda-Istanbul will
das Verbot notfalls bis vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof
in Straßburg ziehen.
Aykan Safoğlu, langjähriger Aktivist von
Lambda-Istanbul, wird zeitgleich zu den „Culturescapes
Türkei“ über die
gegenwärtige Situation in Istanbul und in der Türkei berichten. Im
Fokus werden Staat, Justiz und Militär sowie die Arbeit von
Lambda-Istanbul und anderer Organisationen stehen. Aykan Safoğlu
(*1984) ist Künstler, lebt und arbeitet momentan in Berlin.
Bereits
im Sommer hat sich die habs mit einer
Unterschriftenaktion an den
türkischen Botschafter in Bern gewandt. Über dessen Rückmeldung wird
berichtet werden.
Podiumsinterview mit Lambda-Istanbul
Montag, 17.11.08
20 Uhr
Basel
Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30, „Salon“ (1. OG)
www.lambdaistanbul.org
hier zu den englischen Seiten von
Lambda-Istanbul
Reaktionen zum gerichtlichen Verbot
4.11.08: Pressemitteilung
Lambda-Istanbul zum Verhandlungstermin am 25.11.08
hier gehts zu den Begründungen des Gerichts
vom 29.05.2008
hier gehts zu Lambda-Umfrageergebnissen von
LGB in der Türkei (in englisch)
(und hier in deutsch)
Fazit des Gerichts am 29.5.2008:
For the reasons mentioned above, the court rules:
1.
In favour of the plaintiff, and that Lambda Istanbul Lesbian, Gay,
Bisexual, Transvestite, Transsexual Men and Women Solidarity
Association shall be ANNULLED based on Article 17 of the Law on
Associations no. 5253 and Article 60/2 of the Civil Code.
(...) May 29th, 2008.
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oben
>
Coming-out-Day '08: "Wie LesBiGayfriendly bist Du?"
Die COD-Aktion mit HalloWelt!
Ansicht Plakate, pdf, 120kB
Jährlich
wird am 11.Oktober mit dem Coming-out-Day darauf aufmerksam gemacht,
dass neben der Heterosexualität noch weitere, gleichwertige Formen der
sexuellen Orientierung bestehen. Daher wird dieser Tag seit 20 Jahren
weltweit zum Anlass genommen, für das Coming-out von Lesben, Schwulen,
Bi- oder Transsexuellen zu werben.
Je aufgeschlossener sich die
Gesellschaft gegenüber Homo-, oder Bisexuellen zeigt, desto leichter
wird das Coming-out. Für Jugendliche ist eine offene und tolerante
Stimmung gerade an Schulen oder Jugendeinrichtungen besonders wichtig.
Daher haben wir gemeinsam mit der Schülerorganisation HalloWelt! im
Frühjahr eine Plakataktion initiiert. Pünktlich zum COD werden
nun heterosexuelle Jugendliche mit der Frage „Wie
LesBiGayfriendly
bist Du?“ angesprochen. Auf dem Plakat sind dabei Schülerinnen oder
Schüler in einer typischen Situation nach dem Sportunterricht in der
Dusche zu sehen. Wer lesbisch bzw. schwul ist, wird dabei nicht
sichtbar, da dies für alle anderen okay ist.
„Ob
Umkleide oder
Dusche – mit der Aktion soll bewusst ein heikler Berührungspunkt
thematisiert werden, an dem sich echte Akzeptanz zeigt“, so Ruben Ott,
Präsident von HalloWelt! „Dabei geht es eben gerade nicht um Sex“ meint
Axel Schubert, Sprecher der habs, „sondern um die
Selbstverständlichkeit eines Zusammenlebens im Alltag, ohne Sticheleien
oder unterschwellig abfällige Bemerkungen.“ Unterstützt wird die Aktion
durch die Union der Schülerorganisationen CH/FL (USO), die selber zwar
keine LGBT-Organisation ist, aber um die Bedeutung des Themas weiss.
Nach den
Herbstferien wenden wir uns direkt an Schulen, Schülerorganisationen
und Jugendtreffs, von der habs aus in Basel-Stadt und dem Baselbiet,
von HalloWelt! aus in der gesamten Deutschschweiz.
Mitmachen!
SchülerInnen,
die gerne selbst dafür sorgen, dass Plakate in ihren Schulen aufgehängt
werden, können sich auch direkt an HalloWelt! oder uns wenden.
Ablauf BS, BL
- Anfang Oktober: Informationen zur Aktion im Netz;
- 11.10.: Coming-out-Day, öfftl. Orientierung zum
Projekt. Möglichkeit der direkten Anfrage zum Mitmachen durch
SchülernInnen;
- nach Herbstferien in Woche 42: Versand Plakate an
Schulen/ Jugendclubs;
- möglicher Aushang ab ca. Woche 43
weitere Angebote:
der Verein HalloWelt! mit Infos zum Coming-Out, einem „Akzeptanz-Test“
für Heteros...
www.hallowelt.ch
die habs mit dem
Beratungstelefon (0848 80 50
80, Mo-Fr, 19-21h) mit persönlicher Beratung
hier gehts zur
nationalen Coming-Out-Day-Seite:
www.comingoutday.ch
Coming-Out-Gruppen?
Wie
in anderen grösseren Städten gibt's auch in Basel keine eigene
Coming-Out-Jugendgruppe mehr. Hast Du Lust eine ins Leben zu rufen?
Dann melde Dich einfach bei uns. > info
(at) habs.ch
Für Bisexuelle, schwule Väter und verheiratete Schwule hat die habs ein
eigenes Angebot mit verschiedenen Selbsthilfegruppen.
Download Plakatmotive und Pressemitteilung zur Aktion (zum
11.10.08)
Download Communiqué, pdf, 1.5MB
Download Plaktamotive und Communiqué, zip,
15.7MB
Dank an HalloWelt!
Euch allen von HalloWelt! einen riesen
Dank fürs "Machen"dieser Aktion!
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oben
>
Unser Protest gegen Capleton in der Kaserne!
Ueberblick:
News:
01.11.2008: Capleton verletzt
RCA
04.11.2008: Konzert wird
abgesagt - Aufruf an die Fangemeinde - press releases
06.11.2008:
Capleton nicht dialogbereit - jedoch Gespraech
mit seiner Managerin
Offene
Briefe:
22.09.: erster offener Brief der habs an die Kaserne Basel
03.10.: Antwort: offener
Brief der Kaserne Basel
21.10.: zweiter offener Brief an die Kaserne Basel
03.11.: offener
Brief an Capleton
Veranstaltungen:
23.10.:
Vortrag und Diskussion mit stopmurdermusic im Hirscheneck
03.11.:
Podiumsdiskussion im Unternehmen Mitte
Positionen
im Nachgang:
Magazine-360° und die Positionen von
StopMurderMusic-Bern, Tjenbé Rèd! und habs
Leserbrief
der habs zum Artikel im display und Dialoge der habs
22.9.08:
Erster
Offener Brief vom 22.9. gegen den Auftritt
von Capleton am 6.11.
Aus der Presse haben
wir
vernommen, dass mit Capleton ein homophober jamaikanischer
Reggae-Sänger in der Kaserne auftreten soll. Anlässlich des
Konzerts am 6.11.08 richten wir uns von der habs aus mit einem offenen
Brief an die Direktion und musikalische Leitung der Kaserne.
Mit dem Auftritt erklären wir uns nicht einverstanden und fordern die
Absage des Konzerts!

unsere Positionen:
- Keine
Gewalt und kein Aufruf zu Gewalt! Keine Gewalt gegen LGBT (Lesben,
Schwule, Bisexuelle, Transgender), keine Homophobie und kein
Heterosexismus!
- Keine Akzeptanz der Schwulen-Hetze in Jamaika! Keine
Akzeptanz von homophober Gewalt, nirgendwo!
- Keine Plattform für Sänger wie Capleton, der Texte
verfasste, in denen zu Schwulenmord aufgerufen wird!
- Kein
bequemes Vergessen! Kein simples Reinwaschen von massgeblicher
Verantwortung durch eine blosse Unterschrift! Der "Reggae Compassionate
Act" ist nicht genug!
- Keine kulturellen Relativierungen von fundamentalen
Menschenrechten!
- Keine Relativierung des Leides der Opfer durch
Entschuldigungen ihrer Peiniger.
- Kein
religiöser Fundamentalismus, wo dieser in die Gesellschaft dringt!
Bleibt Glaube nicht privat, ist auch die Verantwortung für sein Wirken
zu tragen!
- Für eine Verbesserung der unhaltbaren homophoben
Zustände in Jamaika und überall!
- Für
die Absage aller Capleton-Konzerte, solange er sich in Jamaika nicht
engagiert dafür einsetzt, dass von ihm Mitverschuldetes wieder gut
gemacht wird! Die Schuld wie Bringschuld liegt bei Capleton!
- Für eine Welt in friedvollem Miteinander, gleich
welcher sexuellen Orientierung!
Hier gehts zum Offenen Brief (pdf, 168kB). Darin
werden die Positionen weiter ausgeführt.
Auf dem laufenden
bleiben? einfach den habs-E-mail-Newsletter bestellen:
> info
(at) habs.ch
Mitunterzeichnerin:
> die UNTRAGBAR
hier die links zu den
Quellenangaben im Brief:
http://www.reitschule.ch/reitschule/stopmurdermusic/index2.html
http://www.ila-web.de/artikel/278jamaicareggae.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/LGBT_rights_in_Jamaica
http://www.youtube.com/watch?v=UZZFp-MzD-A&feature=related
http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2000/06/30/a0102
http://www.soulrebels.org/dancehall.htm
http://www.soulrebels.org/dancehall/f_apology.htm
http://www.soulrebels.org/dancehall/w_compassionate_005.htm
da ein taz-link leider
verwechselt wurde, ist hier noch der ursprünglich vorgesehene zur
Situation von LGBT in Jamaika:
http://www.taz.de/4/reise/specials/lesben-schwule/artikelseite/1/homophobie-als-ansteckende-krankheit/
als habs und zischbar haben wir auch das Berner
stopmurdermusic-Manifest unterzeichnet:
> www.stopmurdermusic.ch
28.9.08:
Als
habs sprechen wir uns entschieden gegen die Veranstaltung aus. Wir
wollen zugleich dazu aufrufen, bei allem Protest die Gründe des
Protestes ins Zentrum zu stellen!
Das
Konzert ist ein Affront der Kaserne gegen alle, die Homophobie
schon mal am eigenen Leib erfahren haben oder unter von Homophobie
latent oder offen geprägten gesellschaftlichen Umständen leiden. Damit
ist das Konzert selbst ein Akt sozialer Gewalt, gleich wie die
Erwartung, es unwidersprochen zu tolerieren.
Wir
rufen dabei entschieden dazu auf, nur solche Widerstandsformen zu
wählen, die einen Dialog weiterhin offen halten und ihn zum Ziel
haben.
Wir rufen dazu auf,
dass
auch die in Basel vorhandenen homophoben Repressionen des Alltags für
jene begreifbar werden, die diese nicht spüren oder fühlen.So wichtig
ein Anit-Diskriminierungsgesetz ( Infos hierzu von PinkCross)
in der Schweiz unverändert bleibt, so wenig könnte damit der Alltag
erfasst werden, an Schulen, beim Hände-Halten und dem Kuss auf der
Strasse...
Wir rufen für das
weltweite Recht der repressionslosen Möglichkeit der sexuellen
Selbstbestimmung auf!
Im Netz weitere Positionen von
der habs und anderen:
habs-interview auf baz-online:
http://bazonline.ch/basel/stadt/Vorwurf-der-Homophobie/story/20315859
Diskussionen:
http://ch.indymedia.org/de/2008/09/63186.shtml
http://switzerland.indymedia.org/frmix/2008/09/63186.shtml
http://www.aightgenossen.ch/showthread.php?p=15396342#post15396342
(Inhalte des threads auf der Seite teilweise
zensiert, da Schwulenverbrennen begrüsst wurde)
http://grenzblog.twoday.net/20080917/
http://www.bitxidenda.ch/?p=377
http://www.queer.de/schlagwort.php?schlagwort=Homophobe%20Reggae-S%E4nger
wie andernorts
homophobe Repression und Gewalt aus der Wahrnehmung gestrichen werden
soll - aktuell in Berlin:
http://www.queer.de/detail.php?article_id=9383
11.10/ 22.10.08:
Veranstaltung mit Tom Locher,
stopmurdermusic, Bern, am 23.10.08
Vortrag und Diskussion
zu den Themen:
** homophobic subculture + dancehall-scene: ein Blick nach Jamaika und
Europa
** Was lief in der Schweiz in den letzten Jahren? Wie wurde die
Thematik diskutiert/ nicht diskutiert?
Donnerstag, 23.10.
Ort: Keller des Restaurant Hirscheneck,
Lindenberg 23,
Zeit: 19:30
eine Veranstaltung von habs, zischbar, untragbar, arcados und
hirscheneck
www.stopmurdermusic.ch
Podiumsdiskussion am Montag, 3.11., 19:30Uhr, im Unternehmen
Mitte
Podiumsveranstaltung
** Schwulenhetze, Homophobie und öffentliche Verantwortung
Teilnehmende:
** Laurence Desarzens, Kaserne Basel (musikalische Leiterin)
** Tom Locher, stopmurdermusic, Bern
** Marc Flückiger, Justizdepartement BS (Leiter der Abteilung Jugend,
Familie und Prävention)
** Moël Volken, Pink Cross, Bern (Geschäftsführer)
** Michael Koechlin, Erziehungsdepartement BS (Leiter Ressort Kultur)
** Axel Schubert, habs (Sprecher)
** Moderation: Frank Lorenz (Journalist, Theologe,
Kommunikationsexperte)
Montag, 3.11.
Ort: Unternehmen Mitte
Gerbergasse 30, Basel
Zeit: 19:30
Eintritt frei

download Plakat als pdf (1.3MB), als jpg (1MB)
Spenden?
Da wir alles ehrenamtlich machen und hauptsächlich mitgliederfinanziert
sind, freuen wir uns über jede Spende. habs, 4001 Basel, Postkonto
40-36321-7. Vielen Dank!
Zweiter offener Brief an die
Kaserne (21.10.2008)
Mit
einem offenen Brief wandten wir uns im September an die Kaserne. Da wir
uns mit deren Antwort in keinster Weise zufrieden geben können, wenden
wir uns erneut mit einem offenen Brief an die Kaserne Basel.
Hier gehts zum offenen Brief der Kaserne (pdf, 56kB)
Hier gehts zu unserem zweiten
offenen Brief der habs an die Kaserne (pdf, 212kB)
Im Folgenden die Links
zu den Quellen des Briefes:
http://seekingasylum.bravehost.com/origins/jamaica/lyrics.html
http://www.outlooks.ca/site_images/issues
>april'08
http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2000/06/30/a0102
http://www.taz.de/4/reise/specials/lesben-schwule/artikelseite/1/homophobie-als-ansteckende-krankheit/
http://www.reitschule.ch/reitschule/stopmurdermusic/Videos/Battyman(S.K.AmosTeachers%20TV).mov.qt
http://www.soulrebels.org/dancehall/f_apology.htm
http://www.soulrebels.org/dancehall/f_apology.htm
http://www.soulrebels.org/dancehall/u_lyrics_keep1.htm
http://www.chiemsee-reggae.de
http://www.gay.ch/family/sizzla_rotefabrik.html
http://www.youtube.com/watch?v=FDhZNU-A_A0&feature=related
Als habs erheben wir darin verschiedene Forderungen:
vom Publikum fordern wir:
Seid Euch bewusst, wer mit Capleton unterstützt wird: Ein Sänger, in
dessen Songs Menschen
erniedrigt und entwürdigt werden, und der Mitschuld an den homophoben
Zuständen in
Jamaika trägt, wo Schwule verfolgt, gehetzt und abgeschlachtet werden
und ihnen z.T. nichts
anderes als die Flucht ins Exil bleibt.
Clifton George Bailey III (alias Capleton) sollte bedenken:
Glaube ist stets eine persönliche Überzeugung. Auch in anderen
Überzeugungen kann die
Wahrheit liegen. Es ist unfair, Menschen durch Mordaufrufe oder
Erniedrigungen von einer
Diskussion um die richtige Wahrheit auszuschliessen.
Angesichts der eigenen Mitschuld an der homophoben Grundstimmung in
Jamaika ist es im
Sinne
des „Reggae Compassionate Act“ nötig, aktiv zur Toleranz gegenüber
Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen, Nicht-Bibelgläubigen etc.
aufzurufen. Schwulsein ist keine persönliche Überzeugung, sondern eine
der gegebenen und möglichen sexuellen Orientierungen.
Das Recht, das Schwulsein in Jamaika bei Strafe verbietet, wurzelt im
kolonialen Recht. Wer
an solchen Verboten festhält, stützt damit dieses alte, oft
freiheitsraubende Recht.
von der Kaserne fordern wir:
Die Kaserne soll keine Plattform für SängerInnen sein, die offen
homophob sind oder ihrer
Schuld an Homophobie nicht ausreichend Rechnung tragen! Homophobie ist
kein schnell zu
vergessendes Kavaliersdelikt, Homophobie richtet Menschen zu Grunde!
Bei der Programmgestaltung sind ethische Aspekte gebührend zu
berücksichtigen!
von Basel fordern
wir:
Lasst uns jegliche homophoben Strömungen zurückweisen. Keine
öffentlichen Mittel für
homophobe SängerInnen! Lasst uns an einer Welt eines friedvollen
Miteinanders arbeiten,
gleich welcher sexuellen Orientierung!
nach
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!!
Capleton bricht Reggae-Compassionate-Act !!
01.11.2008:
Nachforschungen
von stopmurdermusic, Bern ergaben, dass Capleton am 25.12.2007 den von
ihm unterzeichneten Reggae-Compassionate-Act gebrochen hat.
An
der 8. GT Taylor's Christmas Reggae Extravaganza in Black River JAM vom
25.12.07 traten Sizzla - der heute nicht mehr in den
Schengenraum einreisen darf - und Capleton gemeinsam auf. Kaum auf der
Bühne skandierte Capleton auch schon "bun battyboy and sodomite“ und
fuhr in ähnlichem Stil weiter. Das Beweis-Video endet mit einem
deutlichen Schluss-Statement von Capleton: "Battyman fi dead di yuth em
right bout that".
"Schwule sollen
sterben und die Jugendlichen liegen richtig damit": Damit
ist auch keine metaphorisch-religiöse Ausrede mehr möglich, der sich
Capleton (der 'Prophet') sonst so gerne als Ausrede bedient, wenn er
zum "Schwulenverbrennen" aufruft. Schlimmer noch: Capleton instrumentalisiert die
Jugendlichen doppelt:
einerseits zieht er Legitimation für seine eigenen Mordaufrufe aus dem
ethischen Fehlverhalten jener Jugendlicher, die homopob sind,
andererseits ruft er sie mit seiner prophetischen Stimme dazu auf,
gerade so weiterzumachen um solchen wie ihm damit als Handlanger zu
dienen. (Da der Aufruf "Schwule sollen sterben" (oder auch: "Schwule
solen tot sein") im Kontext Jamaikas -
wo Schwulenmorde an der Tagesordnung sind - kaum im Sinne
eines
natülichen Todes von Schwulen verstanden werden kann, verbirgt
sich dahinter indirekt die Aufforderung, Schwule umzubringen.)
Der
gesamte Auftritt am 25.12.2007 war von "Bun Battyman" oder "Bun
Battyboy" durchzogen. Wären diese Aufrufe - so politisch Fehl am Platze
sie ohnehin sind (!) - tatsächlich metaphorisch gedacht, so zeigt sich
ihr wahrer Kern spätestens mit der abschliessenden
Aufforderung,
dass Schwule sterben sollen. Damit meinen auch alle "bun
battyboy": Schwule seien zu verbrennen, ohne metaphorische
Schnickschnack-Ausreden.
Liebe Kaserne, liebe Geldgeber
der Kaserne: So einen Sänger wollen wir nicht in Basel!
Details zum Nachweis, sowie die Videos auf
der Web-Page von stopmurdermusic
Nachweise als pdf mit den Belegen. (Dokument von stopmurdermusic, Bern, pdf,
124kB)
nach
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Offener
Brief an Capleton / Open Letter to Capleton
03.11.2008:
Die habs wendet sich mit einem offenen Brief an Capleton und nennt
darin die Bedingungen fuer einen Auftritt.
Eine
Absageforderung könnte solange unverständlich bleiben, solange unsere
Gründe nicht nachvollziehbar wären. Dass auch der "Prophet" sich mit
unseren Argumenten auseinandersetzen kann, erhält er heute einen
offenen Brief von uns.
Trotz
des Verstosses gegen den Reggae Compassionate Act, den wir ja ohnehin
als nicht zureichend empfinden und darum auch nicht zum alleinigen
Massatb machen (!), ist ein Auftritt nicht ausgeschlossen - wenn denn
die Bedingungen von ihm erfüllt werden, die wir am Ende des Briefes
formulieren:
"Als
Bedingung für einen Auftritt in Basel fordern wir darum, dass Sie uns
zuvor glaubhaft versichern, die Gelegenheit zu nutzen, um sich für Ihre
früheren Aussagen gegen Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle
öffentlich zu entschuldigen und sie zurück zu nehmen! In Bezug auf Ihre
Schuld fordern wir zudem, dass Sie von nun an Ihre Bekanntheit nutzen,
um die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen
auszusprechen."
November, 3rd 2008:
Open Letter to
Caleton with the following prerequisites for a concert in Basel
"As
a necessary prerequisite for the performance of a concert in Basel, we
therefore demand that you make a genuine promise to us that you will
use the occasion to publically apologize and take back your previous
bigoted comments against gays, lesbians, bi- and transsexuals. With
regard to your blame we also demand that you from this day onward use
your fame to actively communicate the rights of gay, lesbian, bi- and
transsexual people."
deutsch-englischer offener Brief an Capleton
(pdf, 144kB)
open letter to Capleton (english/ german) (pdf, 144kB)
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Absage
des Konzertes - Aufruf an die Fangemeinde - Press releases
04.11.2008:
Appell an die Fangemeinde
An
die Fangemeinde, die über die Absage verständlicherweise enttäuscht
sein wird, richten wir den Appell, sich per E-mail direkt an Capleton
zu wenden. „Sagt
ihm, dass ihr Euch auf das Konzert
gefreut habt, sagt ihm, dass ihr es nicht versteht, warum er erneut zum
Schwulenhass aufgerufen hat und macht ihm klar, dass homophobe Parolen
fuer die Musik, die ihr hoeren wollt, nicht erforderlich sind!“
Als Fangemeinde
habt ihr diesbezüglich ein gewichtiges Wort! Wohl
gewichtiger, als es eine Homosexuellenorganisation
gegenüber Capleton ja haben kann. „Gebt eurem Wort eine Stimme,
indem ihr es an Capleton richtet“,
vor allem da wir wissen, dass ihr hier in der Schweiz zum allergrössten
Teil eben nicht homophob seid und dem ONE LOVE! zum Thema Homophobie
näher seid, als Capleton.
E-mail: info@capletonmusic.com
Pressemitteilung vom 4.11.08
(pdf, 68kB)
Dank an die Kaserne:
Die
habs dankt der Kaserne dafür, dass sie diesen folgerichtigen Schritt
getan hat! Mit ihm wird letztlich vor allem der Reggae Compassinoate
Act in seiner Bedeutung unterstrichen und das unmissverständliche
Zeichen gesetzt, dass sich homophobe Gewaltaufrufe nicht zu schnellem
Vergessen eignen! Unser Respekt und unser Dank für dieses
Worthalten!
Press-release, Nov 5th 2008 (pdf, 84kB)
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Capleton
nicht dialogbereit - jedoch Gespraech mit seiner Managerin
06.11.2008:
Notizen zu einem
Gespräch zwischen Capletons Managerin (Claudette Kemp) und der
habs (Axel
Schubert) am 6.11.08, dem Tag des abgesagten Capleton-Konzerts in der
Kaserne. (pdf,
204kB)
Darin
mehr über die Unschlüssigkeiten in ihrer Arguementation, zu
Rassismusvorwürfen, dass sie durch die habs hinsichtlich ihrem
Verständnis, was Schwulsein sei, umerzogen wurde und dass demnach nicht
schlimmes daran sei, öffentlich auszusprechen, dass auch Homosexuelle
ein Recht auf psychische und physische Integrität haben.
Über
das Gespräch berichtete Kemp ihrer Crew. Leider war bis ins Frühjahr
2009 nicht herauszufinden, ob auch Capleton die "re-education" von ihr
teilen konnte. Im Dezember wurde Caludette Kemp anlässlich der Demo in
Wuppertal vor dem Capleton-Konzert interviewt, hier der You-Tube-Film zum Interview in Wuppertal.
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Magazine-360°
und die Positionen von SMM-B, Tjenbé Rèd! und habs
In
der Ausgabe des 360°-Magazins vom Dezember 2008 hat Arnaud Gallay über
das Thema geschrieben; Grundlage war die Befragung verschiedener
Gruppen und Personen zum Thema. Hier gehts zum Artikel und zu den
Positionen von StopMurderMusic Bern, Tjenbé Rèd! und uns:
Artikel in der Ausgabe vom 7.12.2008 von 360°
Die Positionen von stopmurdermusic Bern
Die Positionen von Tjenbé Rèd!,
Frankreich (pdf, 140kB)
Unsere habs-Positionen (pdf, 136kB)
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Leserbrief
der habs zu einem Artikel im display und Dialoge der habs
leserbrief zu display
In
der Dezember-Januar-Ausgabe des display wurde ebenso zum Thema
berichtet. Dabei war nicht die politische Dimension Thema,
sondern
dass die Basler Szene im Streit wegen Capleton liegt.
Hintergrund
war (auch) eine Medienmitteilung von Johannes Sieber (Gaybasel.ch), in
der
sich dieser vom Vorgehen der habs distanziert, da dieses nicht seinen
Vorstellungen eines konstruktiven Dialogs entspräche. Da wir im display
als "kompromisslos" dargestellt wurden, als jubilierend und indirekt
auch verantwortlich für die Absage der von J. SIeber mitgeplanten
Gesprächsrunde im Nachgang des Konzerts und da wir mit
der nicht
treffenden Frage "Konzert absagen oder Dialog suchen" in die Ecke von
Nicht-am-Dialog-Bereiten gestellt wurden , sahen wir uns veranlasst,
einen Leserbrief zu verfassen.
Dieser wurde vom display leider nicht
veröffentlicht. Eine Rubrik für Leserzuschriften besteht nicht (mehr),
v.a. hat
unsere E-mail die Redaktion jedoch wohl nicht erreicht... Darum gibts
ihn
hier: (leserbrief der habs, pdf, 92kB)
Dialoge der habs
Nach
der Absage des Konzerts haben wir als habs allen, die sich bei uns
gemeldet haben und über die Absage verärgert waren - so namentlich
Reggae-Fans - unsere Position im direkten Dialog verdeutlicht,
ob
im schriftlichen Austausch oder in persönlichen Gesprächen.
Dabei
konnten wir durchaus plausibel machen, dass internationale Solidarität
einen Stellenwert haben kann, der über lokale Interessen von
Reggae-Fans hinauszugehen vermag.
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> Wir
sind alle schwul:
Die Doppelnummer
"Das Magazin" Nr.
28 und 29 vom Juli 2008 titelte: "Wir sind alle schwul". Von einem
eingereichten Leserbrief der habs wurde nur ein Teil online gestellt,
womit eineseits vom Zynismus verloren ging, andererseits die Kritik an
der Nummer selbst:
„Dank fürs Doppelheft mit den schmeichelnden
Artikeln voll unterhaltsamer Trivialität und „schwuler Kultur“. Mit
aller Ironie poliert und reproduziert das Magazin diese Oberfläche der
Gay-Culture. Doch müssen Minderheiten zur Abgrenzung gegenüber
Majoritäten nicht stigmatisiert werden – auch nicht positiv. Dies kann
auch ins Negative umschlagen: religiös-simplifizierende Forderungen wie
solche von Familienlobbyisten und Schwulenheilern stehen im Raum.
Gegenüber offen- oder latent-gesellschaftlichen homophoben Strömungen
gilt es unverändert Rechte zu sichern, Diskriminierung aufgrund
sexueller Orientierung bleibt zurückzuweisen – ohne Frage ob
kultureller Toleranz.“
weitere Positionen - darunter haaresträubende - unter:
http://dasmagazin.ch/index.php/das-leben-der-anderen/
Hier gehts zum gesamten
Leserbrief (pdf, 140kB),
mit dem eine kritische Position zur Gay-Culture eingenommen wird, in
der sich nicht zuletzt Fashion-
und Culture-Industries
widerspiegeln.
In diesem Sinne - Queerness wagen!
http://en.wikipedia.org/wiki/Fashion
http://en.wikipedia.org/wiki/Culture_industry
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>
erweitertes Angebot der RainbowLine:

Nach Umfragen von Maneo, dem schwulen
Anti-Gewalt-Projekt in Berlin,
bleibt homophobe Gewalt zum Grossteil unerkannt. Danach werden 38% der
Fälle schwerer Körperverletzung nicht zur Anzeige gebracht, bei
Beleidigungen, Drohungen und Nötigungen sind es sogar 88%. Bei der
RainbowLine
können und sollen ab sofort Fälle homophober Gewalt gemeldet werden.
Erst durch
Meldungen rückt das Thema ins Bewusstsein!
Wer nicht
wagt, bei der Polizei eine Anzeige zu erstatten, soll die Vorfälle
mindestens der RainbowLine mitteilen. Die Beraterinnen und Berater
können zudem Fachstellen für Gewaltopfer vermitteln, einen Therapeuten
suchen oder eine Begleitung für den Gang zur Polizei organisieren.
Bei
akuter Gefahr gilt es unverändert, die Polizeinotnummer 117 anzurufen,
da die RainbowLine nicht für Notrufe eingerichtet ist. Sollte sich
jemand von den BeamtInnen schlecht behandelt fühlen, soll auch dies der
RainbowLine oder den Schwulenorganisationen gemeldet werden. Die habs
unterhält zum Fahndungsdienst der Basler Polizei eigene Kontakte.
> habs-Seite
zum Beratungstelephon und der RainbowLine
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>
Unterschriftenaktion der habs:
Ein gerichtliches Verbot der LGB&T-Gruppe Lambda
Istanbul ist nicht hinnehmbar! Türkische Behörden und Gerichte
verstossen damit gegen die Konvention zum Schutze der Menschenrechte
und Grundfreiheiten.
Verschiedene Organisationen rufen
daher auf, gegen die Schliessung zu protestieren. Spenden können zudem
über die 2007 in Berlin gegründete Hirschfeld-Eddy-Stiftung
- Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und
Transgender erfolgen (dort auch Vorlagen für
Protestbriefe).
Am
29. Mai hat ein Zivilgericht im Istanbuler Stadtteil Beyoglu die
schwuLesBische Menschenrechtsorganisation Lambda Istanbul verboten.
Angeblich verstossen die Ziele von Lambda Istanbul „gegen das Gesetz
und die Moral“. Und laut Agenturmeldungen argumentierte der
Staatsanwalt vor Gericht, der Verein verstosse gegen das
Verfassungsgebot zum Schutz der Familie und gegen die „Moral“, auch sei
der Name „Lambda“ nicht türkisch. Dieser haarsträubenden Argumentation
folgte das Gericht.
Das Urteil ist skandalös und mit einem
EU-Beitritt der Türkei unvereinbar. Lesben, Schwule und Transgender
werden in der Türkei immer wieder von Behörden und Justiz schikaniert.
So wurde das Büro von Lambda Istanbul erst am 7. April von
der
Polizei unter dem Vorwand durchsucht, Lambda fördere die
Prostitution.
Ein Protestschreiben der habs (pdf, 84kB)
mit exemplarischen 100 Unterschriften wurde am 12.6.08 dem
türkischen Botschafter in Bern zugeschickt. Besten Dank allen
UnterzeichnerInnen!
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>
luststreifen - queer cinema basel:
Vorverkauf und Verlaengerung!
Die habs hat eine neue Filmgruppe!
Vom 11. bis 14.
September '08 zeigen wir im Rahmen des "luststreifen
- queer cinema basel" Filme mit schwulem Schwerpunkt.
Am
2.10. beginnt der Vorverkauf in der Zischbar, am 6.9. bei der
homoeXtra-Party im Sudhaus, am 9.9. wieder in der Zischbar.
Rerservation, Abendkasse, Details, Newsletter:
>
www.luststreifen.ch
Das
Filmfest geht in Verlängerung, am 5.10. läuft "Suddenly, Last Winter",
dafür werden am 14.9. für alle Kurzfilmfans die Kurzfilme
wiederholt.Gezeigt
wird ein breites Spektrum aktueller Filme.
Da sich in diesem
ersten Jahr noch keine Lesben für die aktive Mitwirkung bei der
Programmgestaltung finden konnten,wird dieser Part vom neuen kino im
Rahmen des Monatsprogramms des Monats September bestritten. >
www.neueskinobasel.ch

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>
die habs auf der GayBasel-Party 08
Am 7. Juni, dem Start der Fussball-EM in Basel, stieg
zum zweiten
Mal die GayBasel-Party auf dem Schiff. Die habs war mit
dabei, mit
Infostand, Unterschriftenaktion, einem Special-Drink für unsere
Mitglieder an der mobilen und durch das Schiff floatenden
Zischbar
und einem Vorgeschmack auf das Filmfest im Herbst. Gezeigt wurde zur
EM-Eröffnung All Over Brazil von Andrew Ward (2003) sowie Une robe
d'été von François Ozon (1996). Zudem hat DJ Angelo von homoeXtra
seinen Teil fürs musikalische Einheizen beigetragen.

Den Organisatoren der Party und allen Mithelfern
herzlichen Dank! Mehr Bilder zur Party auf: www.gaybasel.ch
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>
das neue Logo der habs
Auch in Sachen Logo der habs hat sich einiges getan!
Einem ganz
herzlichen Dank gebührt dafür Roger-Pierre! Nach uns nach werden wir es
zum Einsatz bringen, und auch die Web-Page kommt noch dran!

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>
neue BI-Gruppe
Neben der Gruppe schwuler Väter und verheirateter
Schwuler gibts nun
auch eine Gruppe für BI's bei der habs! Regelmässig besteht die
Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen zu verschiedenen Theman
auszutauschen. Diese reichen von Fragen: wo und wie kann ich andere
BI's in Basel kennenlernen bis hin zum Thema der doppelten
Diskriminierung.
Interresse? Einfach eine E-mail an: bi@habs.ch
Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich
behandelt.
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>
Tod der Szene?
Im April-Mai-Heft Schwul in Freiburg der RosaHilfe
Freiburg gings um
den Tod der Szene. Darin eine Sicht der habs zur Basler Situation auf
den Seiten 6 und 7.
http://www.rosahilfefreiburg.de/sif.php#
(auf der web-page unten gehts zum Download des gesamten Hefts, ca.
1.3MB)
(hier als reiner Textauszug, pdf, 92kB)
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>
kritische Anmerkungen (II) der habs zur Mission-P
Die "Mission: Possibble" ist vorüber. Nach
den ersten drei
Monaten (Februar-April) ging mit „Jetzt will ich's wissen!“
die
Mission: Possible im Mai in die
nächste Runde: die Aids-Hilfen boten im Mai gratis Beratung und Test
an, zudem gabs die Regeln, wie mann sich vor einer HIV-Infektion
schützen
kann.
Zur Mission: Possible hatten wir uns als habs
kritisch geäussert. (1)
Im
Sinne unserer bereits vorgetragenen Kritik, gibts hier noch einige
Anmekrkungen, warum wir diese Aktion der Aids-Hilfe Schweiz mit
kritischen Augen begleiten:
Heute ist unter anderem davon auszugehen,
- dass
Aids bei uns in der Schweiz weiterhin ein hauptsächlich schwules
Problem ist und die Zahl der Neuinfektionen bei Schwulen in den letzten
Jahren stieg,
- dass rund 50% der HIV-Ansteckungen in der Phase der
Primoinfektion erfolgen, (2)
- dass die Anzahl der Ansteckungen gerade in
Partnerschaften hoch ist,
- dass ca. 25% aller HIV-Positiven nicht wissen,
HIV-positiv zu sein. (3)
Ziele
der "Mission: Possible" sind: das Aufklären über die Primoinfektion,
die
Animation, sich testen zu lassen und - solange der HIV-Status des
Sexpartners nicht bekannt ist - der Appell an die Safer Sex-Regeln:
Bumsen mit
Gummi, kein Sperma in den Mund! Vor allem soll durch die dreimonatige
Phase konsequenten Safer Sex die (hohe) Übertragungsrate während der
Primoinfektion gestoppt oder minimiert werden. All diese
Botschaften der Mission: Possible sind richtig. Auch die „Anleitungen“
für Sex ohne Gummi unter dem Motto „SEX OHNE GUMMI? ABER SICHER!“ sind
nicht falsch. Doch sie setzen viel voraus (4)
–
vielleicht zu viel. Sex sei ohne Gummi sicher, wenn alle beteiligten
Sexpartner drei Monate Safer Sex machten, wenn danach alle negativ
getestet wurden und im Folgenden Treue herrscht oder ausserhalb der
Beziehung nur Safer Sex gemacht wird. Sollten diese Regeln doch mal
gebrochen worden sein (z.B. geplatztes Kondom), dann sei dies in der
Beziehung sofort zu thematisieren, zudem sind dann die Safer Sex-Regeln
wieder einzuhalten.
So weit, so gut? Wer den Vereinbarungsregeln absolut treu sein kann,
dem viel Spass!
Wir wollen aber unverändert warnen:
- dass
es gefährlich ist, wenn Sex ohne Gummi (wieder) den Status einer
vermeintlichen Selbstverständlichkeit und „Handlungsroutine“ bekommt;
- dass
es dadurch vielen schwerer fallen wird, eine strikte (!) Trennlinie zu
ziehen, zwischen dem Einhalten oder Nichteinhalten der (bisherigen)
Safer Sex Regeln;
- dass mit dem Verlagern von Sex-Praktiken
(Bumsen immer mit Gummi, Sperma nie in den Mund) in die soziale Ebene
der zwischenmenschlichen Vereinbarung (Treue etc.) die Safer-Sex-Regeln
an sich verändert werden: Wenn Sex ohne Gummi safe sein soll, dann nur
Dank des gegenseitigen Versprechens, Dank der Treue oder Dank des
Wortes;
- dass mit dem vermehrt in der schwulen Welt (wieder)
anzutreffenden Ideals einer treu-bürgerlichen Zweisamkeit, ein
„Seitensprung“ entsprechend zunehmend tabuisiert sein wird. Und dass
deswegen das Appellieren an gegenseitige Treue leichtfertig über
idealisierte Beziehungsrealitäten hinweggeht, ganz zu schweigen von
jenen kritischen Situationen, die auch in sehr vertrauensvoll geführten
Beziehungen vorkommen;
- dass es freilich auch Beziehungsmodelle
und (Sex-) Partnerschaften gibt, die bewusst polygam sind. Mit der
Mission: Possible wird der Ansatz, Safer Sex zu vereinbaren auch auf
diese erweitert (5). Zu
möglichen Konflikten
einer Aushandlung in Zweisamkeit stehen hier prinzipiell noch soziale
Gruppenzwänge an, die im Falle eines Risikokontakts überwunden werden
müssen.
Bist Du als erfolgreich negativ Getesteter reif für die
ohne-Gummi-Strategien der Mission: Possible?
- Hast
Du die Erfahrung gemacht, Dich von eigenen/ mit dem Partner gelebten
Idealen zu verabschieden, da sich diese im Laufe der Jahre womöglich
verändert haben?
- Bist Du gegenüber deinem/deinen Partner/n absolut und
in jeder Beziehung offen und ehrlich?
- Ist Dir diese Offenheit und Aufrichtigkeit ggf. auch
mehr Wert, als Deine Beziehung?
Bist Du Dir bei diesen Fragen irgendwo unsicher? Dann unser Tip für
mehr Sicherheit:
- Mach Safer Sex immer mit!
- Schütze Dich und Deinen Partner vor Euren eigenen
Versprechungen durch's Gummi, und nicht nur durch Worte!
- Denn unverändert ist die PEP oder Leben mit HIV und
Aids n i c h t erstrebenswert!
Und dann wünscht auch die habs:
Habt Spass ;-) !
Quellen:
(1) Anmerkungen der habs zur Mission: Possible vom
Februar 2008 (pdf,
68kB)
(2) Link zur Seite der Mission: Possible
(3) Quartalsmail der Aids-Hilfe Schweiz vom 23.4.08
(4) Link zur Mission: Possible, „Sex
ohne Gummi? Aber sicher!“
(5) Link zur Mission: Possible: „Ungeschützter
Sex mit mehreren Partnern“
Links:
Seite der Aids-Hilfe Schweiz
Bist-Du-Sicher
Seite der Aids-Hilfe Schweiz zum Thema schwuler Sex
Fragen zu
HIV-Tests auf der Seite der Aids-Hilfe Schweiz
Und hier noch ein Buchtip:
Micheal Mary, 5 Lügen die Liebe betreffend
03.05.08 Axel Schubert,
Sprecher habs
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>
die habs
ist 35!
Und das wurde gefeiert! Am 6.11. mit einer
Zischbar-Spezial-Party
mit freiem Getränk für alle und am 17.11. als HOMOeXtra-Spezial im
Sudhaus mit freiem Eintritt für alle Mitglieder. Bilder gibts auch noch!

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>
HOMOeXtra

HOMOeXtra ist ein habs-Event. Für die aktuellen
HOMOeXtra Termine und News, schau
vorbei auf: www.homoextra.ch
Alle habs-Mitglieder kommen ermässigt für nur 10.-CHF
Eintritt ins Sudhaus!
Im Dezember wird die Partyreihe nach einigen
erfolgreichen Jahren das letzte Mal im Sudhaus steigen...
3. Oktober
7. November
5. Dezember ( unsere letzte Party! )
An unserer vorläufig letzten Party am 5.12. präsentieren
wir QUEENS OF SPLEENS
mit ihrem Programm "Eine spinnt immer...!"
Die beiden Frauen hatten ihren 1. Auftritt in Basel, am
CSD-Dreiland 2003.
Seither
haben die beiden Frauen kontinuierlich an ihrer Karriere gearbeitet und
sind gern gesehene Künstlerinnen in TV-Shows und gewannen mehrere
Kabaretauszeichnungen.
Ticket Vorverkauf: siehe www.homoextra.ch
homoExtra-habs-Geburtstagsparty am 17.11.2007:

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>
Zischbar

Die habs präsentieret: die LesBiSchwule Bar im
Herzen von Basel.
Die Zischdigsbar in der Kaserne Basel
Jeden Dienstag von 19.3o bis 1 Uhr
Kaserne Basel, Klybeckstr. 1b
www.zischbar.ch
Die Zischbar gibt's auch bei special-Events, wie der
GayBasel-Party auf dem Schiff, den Luststreifen etc.
Im
Winterhalbjahr gibt's zudem einmal im Monat die Zischbar-Spezial!
Zusätzlich zur Zischbar in den KaBar-Räumen steigt dann im Rossstall 2
ab 21.00 eine DJ-Bar. Auch an diesem Zischi- und habs-Event
ist
der Eintritt
frei!
Die Daten:
22.02.2011
25.01.2011
21.12.2010
27.4.2010
2.3.2010 um 21.00 Uhr mit Queerplanet
2.2.2010 um 21.00 Uhr mit DJ Mary
22.12.09 um 21.30 Uhr Dj Klangfiber Tulpenblue
17.11.09 um 21.30 Uhr Dj Roj.R Centuries Pop-Ups
27.10.09: DJ High Heels on Speed
22.09.09: DJ Mark Jones

Die Zischbar, in etwas reduziertem Betrieb auch während
der EM'08 inmitten der Fanzone!

Die letzte Zischi-Spezial im Jahr 2007 mit den
Edlen
Schnittchen! www.edleschnittchen.ch
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